13.12.2018

Donnerstag, 13. Dezember 2018, 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr
in der Kreuzeskirche Essen

Weltanschauungsdialog in der Reihe

Lasst uns reden!
Christliche und humanistische Positionen im Gespräch

mit Helmut Fink, Akademie für säkularen Humanismus,
Reinhard Wiesemann, Unternehmer
und
Dr. Frank Vogelsang, Evangelische Akademie im Rheinland

Thema am 13.12.2018:

Unsicher sein und trotzdem handeln.
Wie gehen wir mit existentieller Unsicherheit um?

[Flyer (pdf: 65 KB) herunterladen]

Hashtag: #lasstunsreden

Teil 3
(Teil 1 am 29. November 2017)
(Teil 2 am 3. Juli 2018)

Oft reden sie nur unter sich: Christinnen und Christen reden miteinander. Humanistinnen und Humanisten reden miteinander. Die Veranstaltung am 13. Dezember 2018 lädt zum dritten Male zu einem offenen Austausch zwischen den beiden unterschiedlichen Positionen und Sichtweisen an.

Moderation des Gesprächs:
Irene Dänzer-Vanotti, Journalistin, Düsseldorf.

Der Physiker und Naturalist Helmut Fink, Direktor der Kortizes-Akademie für säkularen Humanismus, der Unternehmer Reinhard Wiesemann, Gründer des Unperfekthauses in Essen, und der Ingenieur und Theologe Dr. Frank Vogelsang, Direktor der Evangelischen Akademie im Rheinland, diskutieren über das Verhältnis von Wissenschaft und Religion aus humanistischer und christlicher Perspektive.

Helmut Fink [Foto: Karin Becker]

Impuls: „Totale Sicherheit gibt es nicht.“
Helmut Fink, Physiker und Naturalist, Akademie für säkularen Humanismus, Nürnberg

Seine These: Totale Sicherheit gibt es nicht. Aber an Verlässlichkeit können wir arbeiten, in der Wissenschaft wie im Leben. Die Prüfung an Fakten ist besser als blindes Vertrauen. [Zum Thesenpapier von Helmut Fink: pdf, 381 KB.]

Reinhard Wiesenmann [Foto: privat]

Impuls: „Die Rest-Unsicherheit bestimmt unser Handeln.“
Reinhard Wiesemann, Unternehmensgründer und Initiator sozialer Einrichtungen, Essen

Seine These: Auch nach intensivster Prüfung bleibt immer eine Rest-Unsicherheit. Wenn viel Rest-Unsicherheit verbleibt, dann sollten wir vorsichtig handeln, wenn es nur wenig ist, dann dürfen wir sehr bestimmt handeln. [Zum Thesenpapier von Reinhard Wiesemann: pdf, 375 KB.]

Dr. Frank Vogelsang [Foto: Andrea Zmrzlak]

Impuls: “Sich auf jemanden oder etwas zu verlassen bedeutet Vertrauen zu haben.“
Dr. Frank Vogelsang, Ingenieur und Theologe, Evangelische Akademie im Rheinland, Bonn

Seine These: Sich auf jemanden oder etwas zu verlassen bedeutet Vertrauen zu haben. Nur so hat man auch eine Grundlage für das Handeln in der Welt. Der christliche Glaube ist Ausdruck eines existentiellen Vertrauens. [Zum Thesenpapier von Dr. Frank Vogelsang: pdf, 284 KB.]

Anschließend Diskussion mit dem Publikum

Die Veranstaltung ist öffentlich und wird per Livestream auf Facebook übertragen:
www.facebook.com/ev.akademie.rheinland/

Die Thesen des Abends werden auf der Themenseite http://www.mensch-welt-gott.de/ zum Abruf bereit gestellt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Forum Kreuzeskirche statt.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Link zur Veranstaltungsseite „Unsicher sein und trotzdem handeln. Wie gehen wir mit existentieller Unsicherheit um?“ der Evangelischen Akademie im Rheinland.

[Flyer (pdf: 65 KB) herunterladen]
[Zum Thesenpapier von Helmut Fink: pdf, 381 KB.]
[Zum Thesenpapier von Reinhard Wiesemann: pdf, 375 KB.]
[Zum Thesenpapier von Dr. Frank Vogelsang: pdf, 284 KB.]

 

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