Podium

Sonntag, 15. April 2018, 11.45-13.00 Uhr
im Aufseß-Saal, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg

Auf dem Podium: Annette Baudisch, Rolf Oerter, Harald Seubert, Martina Schmidhuber,
Moderation: Helmut Fink.

 

Natürlich altern
Perspektiven jenseits von Jugendwahn und Altersangst

Als Menschen wissen wir, dass wir nur endlich lange leben. Das ist kein angenehmer Gedanke. Spürbare Alterungsprozesse können als Hinweis auf den irreversiblen Abbau unserer Möglichkeiten im Lebenslauf gedeutet werden. Die weit verbreitete Sehnsucht, „jung“ zu bleiben – oder wenigstens zu erscheinen – resultiert aus dieser Selbstwahrnehmung. Droht hier ein paradoxer Kampf um Jugendlichkeit, der geführt wird, weil und obwohl ihn auf Dauer niemand gewinnen kann?

In den Vorträgen des Symposiums wurden evolutionäre, neuronale und psychologische Fakten vorgestellt. Ein kluger Umgang mit diesen Fakten nimmt auch gesellschaftliche Erwartungen, soziale Randbedingungen und kulturelle Faktoren in den Blick. Auf dem Podium und in der Diskussion werden daher Fragen nach Lebenseinstellungen und Wertvorstellungen vertieft.

Der Moderator Helmut Fink ist Physiker und Referent für Wissenschaft und Philosophie bei Kortizes sowie Direktor der Akademie für säkularen Humanismus.

 

 

 

 

 

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