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Freier Tod für freie Geister
Selbst­bestimmt und frei am Lebens­ende – Suizid­assistenz und Patienten­verfügung

Vortrag von Ulla Bonnekoh

Seit das Bundesverfassungsgericht 2020 ein Grundrecht auf selbstbestimmtes Sterben anerkannte, hat sich in Deutschland längst eine Praxis der Suizidassistenz etabliert – ganz ohne ein Gesetz, das Politik und Verbände unermüdlich fordern. Der Vortrag fragt, wem eine gesetzliche Neuregelung nützen soll und warum sie die Autonomie eher gefährden als schützen könnte. Zudem wird erklärt, wie Freitodbegleitungen heute tatsächlich ablaufen: von den Voraussetzungen und Anbietern über das erste Gespräch bis zu dem Tag, an dem man sein Leben beendet.

Einen wichtigen Gegensatz dazu bildet die Patientenverfügung. Sie greift dort, wo eine Freitodbegleitung nicht mehr möglich ist, weil man sich selbst nicht mehr äußern kann. Der zweite Teil des Abends widmet sich daher ganz diesem Dokument: Was regelt es, wie wird es rechtssicher, wo sollte man es aufbewahren – und warum ist es so viel mehr als nur ein Formular in der Schublade?

Ein Abend für alle, die selbst entscheiden wollen, wie ihr Leben endet, und die sich mit diesem Thema nicht erst befassen möchten, wenn es fast zu spät ist.

In Kooperation mit dem Bund für Geistesfreiheit bfg Fürth, dem bfg Nürnberg und dem bfg Erlangen.

Eintritt: € 9,– bzw. € 6,– für Studierende gegen Nachweis, für bfg-Mitglieder sowie für den Kortizes-Förderkreis. Nur Abendkasse, keine Voranmeldung. Die Zahl der Plätze ist begrenzt, Einlass (jeweils ab 19:00 Uhr) in der Reihenfolge des Erscheinens.

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