Lade Veranstaltungen
Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Vortragsreihe: »Vom Reiz der Sinne – Wahrnehmung und Gehirn«

Sehen im Augenblick
Wie Augenbewegungen bestimmen, was wir sehen können

Vortrag von Prof. Dr. Alexander C. Schütz

Menschen können Objekte nur dann mit hoher Sehschärfe wahrnehmen, wenn sie ihren Blick darauf richten. Bis zu viermal pro Sekunde bewegen sich die Augen, um den Blick auf ein anderes Objekt auszurichten. Jede dieser Augenbewegungen führt zu einer abrupten Änderung des Abbildes auf der Netzhaut, vergleichbar mit einem Kameraschnitt beim Film. Trotz dieser häufigen Unterbrechungen und vielen Einzelbilder nehmen Menschen ihre Umgebung gleichmäßig und stabil wahr. Anhand von Wahrnehmungsexperimenten und Phänomenen wird gezeigt, wie das menschliche Gehirn eine kontinuierliche Repräsentation der Umgebung erzeugt und welche Rolle Augenbewegungen beim Sehen spielen. Einige Leistungen der Wahrnehmung werden hierbei durch Augenbewegungen erschwert, andere wiederum erleichtert. Diese Befunde können beispielsweise beim Training der Auge-Hand-Koordination bei Ballsportarten eingesetzt werden.

Kurs-Nr. 00924.

Anmeldung über Bildungszentrum Nürnberg; Eintritt: € 7,50 (ermäßigt: € 5,00; für Studierende und Kortizes-Förderkreis).

Presseberichte und Rückblick

Ansehen

Vortragsfolien: Sehen im Augenblick – Wie Augenbewegungen bestimmen, was wir sehen können

Ansehen

Freigeist (18) • Quantentheorie und Weltbild • Hör-Kolumne von Helmut Fink

Die quantenmechanische Beschreibung der Welt im Kleinsten unterscheidet
sich radikal von der Beschreibung der uns bekannten Umgebung durch die
klassische Physik. Worin bestehen diese Unterschiede? Und für welche Probleme
und Anwendungen sind sie relevant? In Einstimmung auf das Physik-Symposium,
das vom 20. bis zum 22. September in Nürnberg stattfindet und bei dem Kortizes
Mitorganisator ist, gibt Helmut Fink in dieser Folge seiner Hör-Kolumne einen
Einblick in die Quantentheorie und die Bedeutung der modernen Physik für
unser Weltbild. So geht es etwa um die unverzichtbare Rolle des mathematischen
Formalismus und um die Herausforderung, das mathematisch Beschreibbare und
Vorhersagbare in Vorstellungen physikalischer Realität zu übersetzen. Dabei stellt
Fink auch umstrittene Fragen des Forschungsfeldes vor, wie das sogenannte
Messproblem der Quantenmechanik, und die verschiedenen Lager des
Interpretationsstreits, der sich daran entzündete.