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Vortragsreihe »Vom Reiz des Übersinnlichen – Paranormales und Skepsis«

PsychopathINNEN
Tödliche Frauen

Vortrag von Lydia Benecke

Was macht weibliche Psychopathen aus? Wieviel Realität steckt in der Darstellung einer Psychopathin im Film »Basic Instinct«? Was unterscheidet Psychopathinnen von ihren männlichen »Artgenossen«? Kann man sie erkennen? Kriminalpsychologin und Straftätertherapeutin Lydia Benecke erklärt anhand realer Fälle die typischen Eigenschaften und Strategien psychopathischer Straftäterinnen. Serienmörderinnen, die Fremde, Verwandte und sogar die eigenen Kinder töten – ohne die geringsten Gewissensbisse. Was geht in solchen Frauen vor? Wie werden sie zu dem, was sie sind? Welche evolutionären Ursachen gibt es für Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Straftätern? Kommen Sie mit auf eine Reise durch die »Psychologie des weiblichen Bösen«.

Der Vortrag ist eine 75-minütige Kurzfassung (plus Diskussion) eines eigentlich dreistündigen Vortrags.

In Kooperation mit der GWUP Regionalgruppe Mittelfranken

Anmeldung über Bildungszentrum Nürnberg; Eintritt: € 7,50 (ermäßigt: € 5,00; für Studierende, Spektrum-Abonnenten und ZAC-Karten-Inhaber).

Presseberichte und Rückblick

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Pressespiegel 05.07.2018: Lydia Benecke bei Kortizes in Nürnberg; »PsychopathINNEN – Tödliche Frauen«; Quelle: GWUP-Blog

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Benecke • Podcast-Gespräch • Psychopathinnen

Brynja Adam-Radmanic sprach mit Lydia Benecke über Geschlechtsunterschiede bei der Psychopathie und über Beneckes Buch „Psychopathinnen“. Dass es mehr männliche Psychopathen gibt als weibliche, gilt nicht mehr als so sicher wie früher. Denn Psychopathie äußert sich bei Frauen anders als bei Männern. Wie Benecke erklärt, unterscheiden sich weibliche Psychopathen in ihren Strategien, das zu bekommen, was sie wollen. Weil Psychopathinnen eher manipulativ und emotional grausam sind als gewalttätig, landen sie seltener im Gefängnis als ihre männlichen Gegenparts. Aktuell wird seitens der Forschung versucht, Definitionen und Psychopathie-Diagnostik diesen Erkenntnissen anzupassen, wie Benecke erläutert. Weiter wird aktuell erforscht, welche unterschiedlichen Persönlichkeitsstörungen in die jeweilige Psychopathie einfließen, und ob es überhaupt sinnvoll ist, Psychopath(inn)en zu therapieren.