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Symposium Kortizes 2020:

Wo sitzt der Geist?
Von Leib und Seele zur erweiterten Kognition

Die Hirnforschung hat das Leib-Seele-Problem modernisiert, aber nicht gelöst. Wie sich bewusstes Erleben zu neuronalen Anregungen verhält, wird durch bildgebende Verfahren alleine nicht beantwortet. Funktionale Erklärungen unserer geistigen Fähigkeiten reichen heute oft über das Gehirn hinaus. Stichworte wie »Embodiment« und »erweiterter Geist« verweisen auf Konzepte, die weitere Teile des Körpers einbeziehen. Diesen aktuellen Debatten wollen wir nachgehen.

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Teaser

Programm

Klick auf Vortragstitel führt zur Vortragszusammenfassung

Freitag, 13. März 2020
17:00–18:30Empfang, Öffnung des Tagungsbüros
18:30–21:00Prof. Dr. Wolf Singer
Natürliche und künstliche Intelligenz
Worin sich  technische und biologische Systeme unterscheiden
.
Prof. Dr. John-Dylan Haynes

Dem Geist auf der Spur
Auslesen von Gedanken aus der Hirnaktivität
Samstag, 14. März 2020
08:30–09:00Empfang, Öffnung des Tagungsbüros
09:00–09:45Prof. Dr. Lars Muckli

Das Gehirn als Vorhersagemaschine
Haben Neurowissenschaften eine Vereinigungstheorie?
09:45–10:30Prof. Dr. Dr. André Gessner
Die Darm-Hirn-Achse
Wie das Mikrobiom unser Gehirn beeinflusst
10:30–11:00Pause
11:00–11:45Prof. Dr. Herta Flor
Körperrepräsentation und Schmerz
Von der Theorie zur Therapie
11:45–12:30Prof. Dr. Joachim Bauer
Akteur des Geistes
Das Selbst – seine Rolle als sozialer Ansprechpartner und als innerer Arzt
12:30–14:30Mittagspause
14:30–15:15Prof. Dr. Moritz Helmstaedter
Connectomics: Karten des Denkens
Können Computer vom Gehirn lernen?
15:15–16:00Dr. Grischa Merkel
Lieber nicht denken?
Wie das Silicon Valley unsere Gedanken entschlüsselt
16:00–16:30Pause
16:30–17:15Prof. Dr. Achim Stephan
Situierte Affektivität
Emotionen jenseits von Gehirn und Körper
17:15–18:00Dr. Beate Krickel
Der Sitz des Geistes und das Unbewusste
Philosophische Probleme im Lichte situierter Ansätze
ab 18:00Zusammentreffen von Körper und Geist
Zwanglose Gespräche mit Leib und Seele bei Wein und Musik mit dem Weingut Probst und dem Duo »Clamat«
Sonntag, 15. März 2020
08:30–09:00Empfang, Öffnung des Tagungsbüros
09:00–09:45Prof. Dr. Claus-Christian Carbon
Ist der leiblose Geist ein seelenloser Körper?
Über körperliches Denken und Fühlen
09:45–10:30Prof. Dr. Bigna Lenggenhager
Körper und Kognition
Wie die Körperwahrnehmung das Denken beeinflusst
10:30–11:00Pause
11:00–11:45Prof. Dr. Holger Lyre
Der erweiterte Geist
Gehirn, Kognition, Bewusstsein und ihre Situiertheit in der Welt
11:45–13:00Podiumsdiskussion:
Ein Gehirn denkt nie allein
Streitfragen an den Rändern des Neuronalen
Moderation: Helmut Fink; Auf dem Podium: Claus-Christian Carbon, Bigna Lenggenhager, Holger Lyre, Grischa Merkel
13:00Abschluss des Symposiums

Teilnahmegebühren:

Regulär: € 180,00; Ermäßigt: € 140,00. Anmeldung über Reservix.

Die Ermäßigung gilt für den Kortizes-Förderkreis sowie für Schüler(innen) und Studierende nur gegen entsprechenden gültigen Nachweis vor Ort, vorzuweisen beim Einlass zur Veranstaltung (andernfalls wird ein Aufpreis in Höhe von € 40,00 fällig), sowie für Abonnenten der Zeitschriften Gehirn & Geist und Spektrum der Wissenschaft.

In der Teilnahmegebühr enthalten sind Kaffee, Tee und Mineralwasser in allen Pausen sowie ein ausgesuchter Rot- bzw. Weißwein und Mineralwasser zum »Come Together« am Samstagabend. Nicht inklusive ist das Catering vor Ort. (Falls noch Karten vorhanden ggf. Abschnittskarten vor Ort.)

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Programmgestaltung und Organisation

Zertifizierung

Für ärztliche und psychotherapeutische Berufe: Das Symposium Kortizes 2020 ist als Fortbildungsveranstaltung gemäß der Fortbildungs-Richtlinie der PTK Bayern anerkannt. Die Anerkennung erfolgte durch die Bayerische Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (PTK Bayern).

Veranstaltungsnummer: 2767902019036260000,
Fortbildungspunkte (bei Besuch des gesamten Symposiums): 12.

Für Lehrerinnen und Lehrer sowie andere Berufe stellen wir auf Nachfrage eine Teilnahmebescheinigung aus. Ihr/e Vorgesetzte/r oder Schulleiter/in kann das Symposium als Fortbildung anerkennen.

Medienpartner:

Presseberichte und Rückblick