Crowdfunding-Filmprojekt

»Unser« Philosoph auf der großen Leinwand
Franz Josef Wetz‘ Werk wird zum internationalen Kinofilm

Er ist einer von uns

Die Kortizes-Community kennt ihn seit Jahren – jetzt soll die Welt ihn kennenlernen. Wer den Kortizes-Podcast hört, kennt diese Stimme: Franz Josef Wetz – »Frajo« für alle, die ihn regelmäßig hören – gestaltet seit Januar 2024 die Hör-Kolumne »Aufgeklärt Staunen«. Dreizehn Folgen bisher, alle zwei Monate eine neue Perspektive auf die großen Fragen. Von der Kostbarkeit des endlichen Lebens über die emotionale Wirkmacht säkularisierter Weihnachtsbräuche bis hin zu Rilkes Duineser Elegien – konsequent naturalistisch, konsequent humanistisch, konsequent redlich. Jetzt wird aus dem Podcast etwas Größeres. Und wir können dabei sein.

Ein Kinofilm über »unseren« Philosophen

»Der Übersehene« – so heißt das Projekt. Ein 90-minütiger Dokumentarfilm, der Wetz‘ Philosophie des metaphysikfreien Staunens international bekannt machen will. Gedreht auf vier Kontinenten. Mit Stimmen wie Richard Dawkins, Sam Harris, Neil deGrasse Tyson, Lawrence Krauss, Susan Blackmore.

Der Film stellt die Leibniz-Frage ins Zentrum: »Warum existiert überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?« Diese Frage lässt sich nicht beantworten – aber wie Menschen auf sie reagieren, verändert gerade die Welt.

Die internationalen Denker werden nicht als Autoritäten präsentiert, die diese Frage beantwortet hätten – sondern als Fallbeispiele: Wie gehen prominente Naturalisten mit einer Frage um, die sich naturwissenschaftlich nicht beantworten lässt? Krauss etwa behauptet in seinem Bestseller »Ein Universum aus dem Nichts«, die Physik habe das Problem gelöst – philosophisch betrachtet ein Kategorienfehler, da sein »Nichts« bereits Quantenfelder und Naturgesetze enthält.

Wetz‘ Position ist eine andere: Die Frage nach dem Grund des Seins lässt sich nicht beantworten – und das ist auszuhalten. Sein »Vier-Becher-Modell« beschreibt, wie Menschen auf die existenzielle Grundlosigkeit reagieren: Religion, Ersatzreligionen, Nihilismus – oder ein vierter Weg. Bejahung ohne Illusion. Staunen ohne Gott.

Das ist die Position, die wir im Podcast alle zwei Monate hören. Jetzt soll sie ein globales Publikum erreichen.

Warum das unser Projekt ist

Die Liste der Kooperationspartner liest sich wie unser Adressbuch:

  • Giordano-Bruno-Stiftung (GBS)
  • GWUP – Die Skeptiker
  • Humanistischer Pressedienst (hpd)
  • Düsseldorfer Aufklärungsdienst (DA!)

Zum ersten Mal arbeiten alle großen Organisationen der säkularen Szene an einem gemeinsamen Film. Der Humanistische Pressedienst hat bereits berichtet – unter der Überschrift »Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?« Der Artikel nennt es »den Film, den es so noch nie gab«.

Wetz selbst ist seit Jahren Teil dieses Netzwerks – als Mitglied im Direktorium des Hans-Albert-Instituts, als Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung, als regelmäßiger Referent bei Kortizes-Veranstaltungen. Er hat 2019 beim Symposium »Hirn im Glück« über die »Dirigenten des Glücks« gesprochen, 2022 über »Tod, Trauer, Trost«, 2024 über »Staunen – Warum existiert überhaupt etwas?«.

Nach 30 Jahren an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd wurde er im April 2024 emeritiert. Wir kennen ihn. Wir schätzen seine Arbeit. Und wir wissen, dass seine Philosophie international viel zu wenig bekannt ist. Keines seiner Bücher – von »Tot ohne Gott« über »Rebellion der Selbstachtung« bis zum 2024 bei J.B. Metzler erschienenen »Staunen: Warum existiert überhaupt etwas?« – ist ins Englische übersetzt. Das ändern wir jetzt: startnext.com/der-uebersehene.