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Zur gesellschaft­lichen Prägung des Wissens
Die Grenzen des Wissens aus Sicht der Sozio­logie

Vortrag von Prof. Dr. Sebastian Büttner

Die Grenzen des Wissens werden bei weitem nicht nur durch naturwissenschaftliche Erkenntnisprozesse bestimmt. Der Blick in die Geschichte zeigt, dass sie schon immer ganz wesentlich von sozialen Strukturen, Machtverhältnissen und vorherrschenden kulturellen Normen mitgeprägt wurden. Dieser Vortrag beleuchtet, wie soziale Verhältnisse und gesellschaftliche Strukturen unser Verständnis von Wissen aber auch von Nicht-Wissen beeinflussen. Dabei wird auch verdeutlicht, wie stark die Wissenschaften heute unser Alltagsleben prägen. Dies erhöht jedoch nicht unbedingt das Vertrauen in die Wissenschaft. Stattdessen verschärfen sich Spannungen zwischen dem Wunsch nach Klarheit und dem Bewusstsein für die Unsicherheiten und Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Bildquelle: Wikimedia Commons/respvblica.com; Künstler: Joseph-Nicolas Robert-Fleury (PD) [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Galileo_before_the_Holy_Office_-_Joseph-Nicolas_Robert-Fleury,_1847.png]