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Fang mich, wenn du kannst!
Lassen sich Quanten­teilchen (be)­greifen?

Vortrag von Dr. Simon Moser

Elektronen sind kleine, unsichtbare Quantenteilchen, die durch ein Kabel fließen und z.B. ein Handy zum Laufen bringen. Oftmals benehmen sie sich aber auch wie Wellen, die an mehreren Orten zugleich von Hindernissen gebeugt, gebrochen und wieder neu zusammengesetzt werden können. Mit solchen Bildern versucht der Mensch, die verrückte Natur der Quantenwelt zu begreifen. Doch wenn es nach dem Physiker und Nobelpreisträger Werner Heisenberg geht, sollte man die Frage – »Ist ein Elektron Welle oder Teilchen?« – erst gar nicht stellen. Denn in der Quantenphysik zählt am Ende nur eines: die Beobachtung im Experiment. Alles andere ist »nur« ein Werkzeug um uns das Unbegreifbare begreifbar zu machen. Aber muss man immer so genau sein? Oder ist es vielleicht doch erlaubt, sich ein Bild von Quanten zu machen? Dieser Vortrag schlägt eine Brücke zwischen unserer Vorstellungskraft und der rätselhaften Schönheit der Quantenwelt.

Bildquelle (Wasserstoffdichte 4,1,1 – die helleren Bereiche stellen eine höhere Wahrscheinlichkeit dar, das Elektron zu finden): Wikimedia Commons / PoorLeno (PD) [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hydrogen_Density_Plots.png]