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Alles unter Kontrolle?
Wann und wie uns bewusst wird, was wir tun

Vortrag von Dr. Max-Philipp Stenner

Es erscheint uns selbstverständlich, dass wir selbst darüber entscheiden, was wir tun, und wie wir dadurch unsere Umgebung beeinflussen. Wie wenig selbstverständlich dieses Erleben von Kontrolle und Wirksamkeit eigener Handlungen tatsächlich ist, zeigt sich etwa im Rahmen von Schizophrenien oder bei Zwangserkrankungen. In diesem Vortrag erfahren Sie, wie tief unser Erleben von Kontrolle und Wirksamkeit in unserer Wahrnehmung eigener Bewegung und deren Konsequenzen verankert ist, speziell der Wahrnehmung von Zeit, und wie eine Untersuchung dieser zeitlichen Wahrnehmung Aufschluss über das subjektive Erleben im Rahmen von Psychopathologie geben kann, etwa über das Erleben von Zwang. Ferner wird diskutiert, inwieweit dem bewussten Erleben eigener Handlung auch beim Gesunden Grenzen gesetzt sind, und ob effizientes Handeln durch eine »gesunde Balance« zwischen bewussten und weniger bewussten Kontrollprozessen zustande kommt.

Wikimedia Commons/Benjamin Watson (CC BY 2.0) [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Obsessive_Compulsive_Disorder_(8970250666).jpg]

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