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Pressemitteilungen

2019

Kortizes Pressemitteilung Nr. 22/2019 Nürnberg, 30.09.2019

Die Zukunft des Religionsunterrichts
Humanistischer Salon startet mit heißer Debatte im Weltanschauungsdialog

Am Sonntag, 13. Oktober, ab 11 Uhr geht der Humanistische Salon im Café PARKS im Nürnberger Stadtpark in eine neue Saison. Im Rahmen des Formats »Forum der heißen Debatten« diskutieren Dr. Alexander Bischkopf, Bildungsreferent und Weltanschauungsbeauftragter beim Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg und Prof. Dr. Hartmut Kreß, Professor für Ethik an der Ev.-Theol. Fakultät der Universität Bonn über das Thema: »Die Zukunft des Religionsunterrichts: Versöhnen oder spalten im Klassenzimmer?«

In bewährter Weise wird die Sonntagvormittags-Veranstaltung moderiert von dem Physiker und Philosophen Helmut Fink, die Klavierbegleitung erfolgt durch den Klangkünstler Claus Gebert. Jede/r kann teilnehmen. Karten gibt es nur vor Ort: € 9 (erm. für Studierende: € 6,-). Frühstück kann vor Ort hinzugebucht werden (z.B. Buffet: € 10). Informationen zur Diskussion auch online unter http://humanistischer-salon.de/13-10-2019/.

Zum Inhalt: Der konfessionelle Religionsunterricht ist unter Rechtfertigungsdruck geraten. Er ist zwar als einziges Schulfach explizit vom Grundgesetz garantiert, wird jedoch einer zunehmend säkularen und pluralen Gesellschaft immer weniger gerecht. Eine Lösung könnte sein, Ethik als integratives Pflichtfach für alle statt – wie bisher in Bayern – bloß als Ersatzfach einzuführen. Das Podium beleuchtet, wie mit den unterschiedlichen Weltanschauungen und Wertebegründungen an der Schule umgegangen werden kann.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 21/2019 Nürnberg, 06.09.2019

Das Weltbild der modernen Physik – Symposium für Interessierte
Renommierte Physiker/innen diskutieren im GNM mit der Öffentlichkeit

Am Wochenende 20. bis 22. September 2019 sind mehrere hochkarätige Physikerinnen und Physiker aus dem deutschsprachigen Raum in Nürnberg zu Gast. Im Germanischen Nationalmuseum diskutieren sie mit der interessierten Öffentlichkeit über ihr Fachgebiet. Titel des populärwissenschaftlichen Symposiums ist »Unbestimmt und relativ? Das Weltbild der modernen Physik«.

Veranstalter sind die Heisenberg-Gesellschaft, die AG Philosophie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und das gemeinnützige Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes. Jede/r kann teilnehmen! Die Teilnahmegebühr für das gesamte Wochenende beträgt 160 Euro (ermäßigt 120 Euro für Studierende), Abschnittskarten sind vor Ort erhältlich. Das Programm sowie weitere Informationen inkl. Zusammenfassungen der Vorträge und die Anmelde-Modalitäten mit Link sind online verfügbar unter http://physik-symposium.de/.

Zum Inhalt des Symposiums: Quantentheorie und Relativitätstheorie haben das Weltbild der Physik revolutioniert. Beide Theorien gelten jedoch als unanschaulich und schwer verständlich. Renommierte Experten aus Physik und Philosophie erklären die Grundbegriffe und Erkenntnisfortschritte zu Raum, Zeit und Materie.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 20/2019 Nürnberg, 02.07.2019

»Alle Übel dieser Welt«: Vortrag im Planetarium
Experte für Verschwörungstheorien zum Abschluss der beliebten Vortragsreihe

Am Dienstag, 16. Juli, um 19.30 Uhr ist zum Abschluss der Vortragsreihe „Vom Reiz des Übersinnlichen“ der Journalist Bernd Harder im Nürnberger Planetarium zu Gast. In einem Überblicksvortrag erläutert der Chefblogger der Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersu chung von Parawissenschaften GWUP die Mechanismen von Verschwörungstheorien und diskutiert, wie man sich dagegen zur Wehr setzen kann.

Jede/r kann teilnehmen. Karten vor Ort solange der Vorrat reicht oder (empfohlen:) Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg: Kursnr. 00934; € 7,50, erm. mit ZAC- Karte: € 5,-.

Ist die Erde doch eine Scheibe? Werden wir mit Chemtrails vergiftet? Ist Angela Merkel ein Reptil? Im »postfaktischen Zeitalter« boomen Verschwörungstheorien. Über das Internet rücken die bizarren Spekulationen zunehmend in die Mitte der Gesellschaft. Aber warum glauben Menschen an alternative Welterklärungen? Sind Verschwörungstheorien gefährlich? Und was kann man dagegen tun?

Bernd Harder ist Journalist, Blogger und Buchautor. Seine jüngste Veröffentlichung »Verschwörungstheorien: Ursachen – Gefahren – Strategien« (Alibri-Verlag, 2018) befasst sich mit allen Aspekten des Themas. Eine Kooperation des Instituts Kortizes mit den Nürnberger Nachrichten macht diese Reihe möglich.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 19/2019; Nürnberg, 25.06.2019

Impfen – ja oder nein?
Erlanger Institutsdirektor über Impfmythen und wissenschaftliche Empfehlungen

Am Dienstag, 9. Juli, um 19.30 Uhr wird die Vortragsreihe »Vom Reiz des Übersinnlichen« im Nürnberger Planetarium fortgesetzt. Vor dem Hintergrund zahlreicher Verschwörungstheorien zum Thema Impfen – nicht nur in den Sozialen Medien – spricht der Direktor des Virologischen Instituts am Universitätsklinikum Erlangen Prof. Dr. Klaus Überla über Empfehlungen zum Impfen, die die Wissenschaft auf Basis evidenzbasierter Analysen ermittelt hat.

Jede/r kann teilnehmen. Karten vor Ort solange der Vorrat reicht oder (empfohlen:) Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg: Kursnr. 00933; € 7,50, erm. mit ZAC- Karte: € 5,-.

Facebook, YouTube und Co. sind bei Impfgegnern beliebte Plattformen, um Stimmung gegen das Impfen zu machen. Dabei werden Ängste bedient, Impfungen würden schwerwiegende gesundheitliche Probleme auslösen. Was sagt die Wissenschaft dazu? Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Masernimpfpflicht sollen im Vortrag das systematische Vorgehen bei der Erarbeitung von Impfempfehlungen beleuchtet, Risiko-Nutzen-Analysen für ausgewählte Impfungen vorgestellt sowie Chancen und Nachteile einer Impfpflicht diskutiert werden.

Prof. Dr. med. Klaus Überla ist Direktor des Virologischen Institutes am Universitätsklinikum Erlangen. Seit über 20 Jahren forscht er an der Entwicklung von HIV-Impfstoffen. Er ist eines von 18 Mitgliedern der Ständigen Impfkommission (STIKO), die die Impfempfehlungen für Deutschland erarbeitet. (Der ursprünglich zu diesem Termin angekündigte Vortrag von Dr. Anna Zakrisson muss leider krankheitsbedingt entfallen.)

Der abschließende Vortrag der Reihe »Vom Reiz des Übersinnlichen« finden am 16. Juli statt. Eine Kooperation des Instituts Kortizes mit den Nürnberger Nachrichten macht diese Reihe möglich.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 18/2019; Nürnberg, 18.06.2019

50 Jahre Mondlandung – 50 Jahre Lüge?
»Science Buster« Dr. Florian Freistetter über eine beliebte Verschwörungstheorie

Am Dienstag, 2. Juli, ist um 19.30 Uhr der Astronom, Journalist, Blogger und Wissenschaftsautor Dr. Florian Freistetter, Mitglied des Wissenschafts-Kabarett-Ensembles »Science Busters«, im Nürnberger Planetarium zu Gast. In der Reihe »Vom Reiz des Übersinnlichen« wirft er einen kritischen Blick auf eine der bekanntesten und noch immer beliebtesten Verschwörungstheorien unserer Zeit. Zum 50. Jubiläum der Mondlandung geht er der Frage nach: Was wäre, wenn die Mondlandung wirklich nur eine Täuschung gewesen wäre? Was würde daraus folgen und wie realistisch ist es, dass dieses historische Ereignis tatsächlich nie passiert ist?

Jede/r kann teilnehmen. Karten vor Ort solange der Vorrat reicht oder (empfohlen:) Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg: Kursnr. 00932; € 7,50, erm. mit ZAC- Karte: € 5,-.

Am 20. Juli 1969 landeten die Astronauten der Apollo-11-Mission auf dem Mond. Neil Armstrong und Buzz Aldrin waren die ersten Menschen, die einen anderen Himmelskörper betreten haben. Aber was wäre, wenn das niemals so stattgefunden hätte? Auch 50 Jahre später gibt es immer noch Menschen, die der Meinung sind, dass die bemannten Mondlandungen nur vorgetäuscht waren. Die Frage nach dem »Was wäre wenn?« ist eine der zentralen Fragen der wissenschaftlichen Methodik. In seinem Vortrag geht der Referent daher genau dieser Frage auf den Grund.

Dr. Florian Freistetter studierte und promovierte in Astronomie an der Universität Wien. Seine wöchentliche Kolumne »Freistetters Formelwelt« erscheint teilweise gedruckt im Magazin »Spektrum der Wissenschaft«. Eines seiner Bücher trägt den provokanten Titel »Newton – wie ein Arschloch das Universum neu erfand« (Rororo Taschenbuch, Juli 2018), sein aktuelles Buch ist »Hawking in der Nussschale: Der Kosmos des großen Physikers« (Hanser, Sept. 2018).

Weitere Vorträge der Reihe »Vom Reiz des Übersinnlichen« finden am 9. Juli (Achtung neuer Referent: Prof. Dr. Klaus Überla) und zum Reihen-Abschluss am 16. Juli (Bernd Harder) statt. Eine Kooperation des Instituts Kortizes mit den Nürnberger Nachrichten macht diese Reihe möglich.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 17/2019; Nürnberg, 11.06.2019

Nichts ist wie es scheint? Vom Reiz des Übersinnlichen
Vortragsreihe im Planetarium wirft kritischen Blick auf Verschwörungstheorien

Am Dienstag, 25. Juni, beginnt um 19.30 Uhr die diesjährige Staffel der aus den Vorjahren beliebten Vortragsreihe „Vom Reiz des Übersinnlichen“ mit einem Expertengespräch über die zerstörerische Kraft der Verschwörungstheorien. Der Sachbuchautor Prof. Dr. Michael Butter, Inhaber des Lehrstuhls für amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen, spricht mit einem Redakteur der Nürnberger Nachrichten über seinen 2018 bei Suhrkamp erschienenen Bestseller »Nichts ist, wie es scheint: Über Verschwörungstheorien«.

»Hinter den Terroranschlägen von 9/11 steckte nicht Osama Bin Laden – sondern die USA selbst. Die Bundesrepublik ist kein Land, sondern eine Firma und die Bevölkerung Europas wird im Zuge eines >Großen Austauschs< gezielt islamisiert.« Viele Menschen versuchen, Ereignisse oder Entwicklungen auf Verschwörungen zurückzuführen. Doch was genau ist eigentlich eine Verschwörungstheorie – und was nicht? Weshalb glauben Menschen an solche Behauptungen und gibt es heute mehr davon als früher? Welche Rolle spielt das Internet? Und wie hängen Verschwörungstheorien und Populismus zusammen?

Michael Butter ist Inhaber des Lehrstuhls für amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen. Mit Peter Knight von der Universität Manchester leitet er ein Projekt zur vergleichenden Erforschung von Verschwörungstheorien, an dem mehr als 150 Wissenschaftler aus 39 Ländern beteiligt sind.

Das Expertengespräch ist der Auftakt der Reihe »Vom Reiz des Übersinnlichen«. Weitere Vorträge der Reihe finden am 2. Juli (Dr. Florian Freistetter), am 9. Juli (Achtung neuer Referent: Prof. Dr. Klaus Überla) und zum Reihen-Abschluss am 16. Juli (Bernd Harder) statt. Eine Kooperation des Instituts Kortizes mit den Nürnberger Nachrichten macht diese Reihe möglich. Jede/r kann teilnehmen. Karten vor Ort solange der Vorrat reicht oder (empfohlen:) Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg: Expertengespräch am 25.6. Kursnr. 00931; € 7,50, erm. mit ZAC-Karte: € 5,-. Gesamte Reihe: Kursnr. 00930; € 24,- (keine Ermäßigung).

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 16/2019; Nürnberg, 21.05.2019

Entspannt euch! Eine Philosophie der Gelassenheit
Michael Schmidt-Salomon präsentiert sein neues Buch in Fürth

Am Dienstag, 4. Juni, stellt der freigeistige Philosoph Dr. Michael Schmidt-Salomon sein neues Buch »Entspannt euch! Eine Philosophie der Gelassenheit« vor. Dieser Vortrag in der Fürther Innenstadtbibliothek bildet den Abschluss der Reihe „Freier Geist in Fürth“. Beginn: 20 Uhr, Einlass: 19.30 Uhr. Interessierte und Pressevertreter/innen sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Informationen zum Vortrag unter http://kortizes.de/04-06-2019.

»Wer von seinem Selbst lassen kann, entwickelt ein gelassenes Selbst«. Dies ist, wie der Autor in seinem aktuellen Buch aufzeigt, der Schlüssel zu einer alternativen Sicht der Welt, die uns zu entspannteren, humorvolleren, mutigeren Menschen machen kann. Sie löst gewiss nicht alle Probleme, mit denen wir uns herumschlagen müssen. Aber sie verhilft uns zu einer neuen »Leichtigkeit des Seins«, die uns die Kraft gibt, leichter zu ertragen, was wir nicht verändern können, und effektiver zu verändern, was wir nicht ertragen müssen.

Jede/r kann teilnehmen. Ort: Innenstadtbibliothek Fürth, 4. Stock, Friedrichstr. 6a in Fürth.
Karten für € 6,- (ermäßigt für Studierende sowie für bfg- und Kortizes-Förderkreismitglieder: € 4,-) sind vor Ort an der Abendkasse (solange der Vorrat reicht) oder im Vorverkauf verfügbar bzw. nach tel. Vorbestellung unter 0911 9741740 in der Innenstadtbibliothek zu den regulären Öffnungszeiten (Di., Do. und Fr. 11:00–19:00 Uhr, Sa. 10:00–14:00 Uhr).

Dr. Michael Schmid-Salomon ist Philosoph und Schriftsteller, Mitbegründer und Vorstandsspre- cher der Giordano-Bruno-Stiftung sowie Direktoriumsmitglied des »Instituts für Weltanschauungs- recht« (ifw). Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen »Keine Macht den Doofen«, »Hoffnung Mensch« und »Die Grenzen der Toleranz«. Noch bis Ende Mai 2019 tourt Schmidt-Salomon im Rahmen der Säkularen Buskampagne »Kirchenstaat? Nein danke!« (http://schlussmachen.jetzt/) durch Deutschland und setzt sich damit – zusammen mit vielen Mitstreiterinnen und Mitstreitern aus dem gesamten Bundesgebiet – für einen längst fälligen Abbau von Privilegien ein, die der Staat den Kirchen heute noch gewährt. (Am 19.5. machte dieser Bus auch Station in Nürnberg.)

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 15/2019; Nürnberg, 14.05.2019

Anthroposophie – eine kurze Kritik
Waldorf-Kritiker stellt in Fürth sein neues Buch vor

Am Dienstag, 28. Mai, kommt ein profilierter Kritiker der Waldorf-Pädagogik nach Fürth: In der Fürther Innenstadtbibliothek präsentiert der Pädagoge und Skeptiker André Sebastiani im Rahmen der Reihe »Freier Geist in Fürth« seine Streitschrift »Anthroposophie – eine kurze Kritik«. Beginn: 20 Uhr, Einlass: 19.30 Uhr. Interessierte und Pressevertreter/innen sind herzlich eingeladen teilzunehmen.

Die Anthroposophie ist die wohl einflussreichste esoterische Strömung in Europa. Vor allem die Waldorfschulen, die in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiern, sind etablierter Bestandteil der Gesellschaft und erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Gleichwohl unterliegt ihre ideologische Grundlage, dargelegt in den zahlreichen Schriften Rudolf Steiners und seiner heutigen Anhänger, seit langem der Kritik. André Sebastiani fasst die Kritikpunkte am anthroposophischen Lehrgebäude zusammen und beleuchtet dabei auch die sogenannten Praxisfelder, auf denen Anthroposophie sich gesellschaftlich niederschlägt: Pädagogik, Medizin und Landwirtschaft.

Der Referent André Sebastiani lebt und arbeitet als Lehrer in Bremen. Er ist aktiv in der Skeptiker-Vereinigung GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) und ist einer der Macher des preisgekrönten Kinder-Wissenspodcasts »schlaulicht.info«.

Jede/r kann teilnehmen. Ort: Innenstadtbibliothek Fürth, 4. Stock, Friedrichstr. 6a in Fürth. Karten für € 6,- (ermäßigt für Studierende sowie für bfg- und Kortizes-Förderkreismitglieder: € 4,-) sind vor Ort an der Abendkasse (solange der Vorrat reicht) oder im Vorverkauf verfügbar bzw. nach tel. Vorbestellung unter 0911 9741740 in der Innenstadtbibliothek zu den regulären Öffnungszeiten (Di., Do. und Fr. 11:00–19:00 Uhr, Sa. 10:00–14:00 Uhr).

Weiterer Termin in dieser Reihe: Dienstag, 4. Juni 2019, Dr. Michael Schmidt-Salomon: Entspannt euch! Eine Philosophie der Gelassenheit.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 14/2019; Nürnberg, 07.05.2019

Neue Reihe: Freier Geist in Fürth
Warum Skeptiker und Atheisten für die Gesellschaft wertvoll sind

Am Dienstag, 21. Mai, geht eine neue Vortragsreihe in der Fürther Innenstadtbibliothek an den Start. Unter dem Motto »Freier Geist in Fürth« stellen im Wochenrhythmus drei bundesweit bekannte säkulare Autoren ihre Bücher vor. Beginn: jeweils 20 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr. Interessierte und Pressevertreter/innen sind herzlich eingeladen teilzunehmen.

Den Anfang macht am 21. Mai der Autor Burger Voss. Seine Leidenschaft gilt dem Vermitteln von wissenschaftlichen Inhalten. Er ist Häretiker durch und durch – es gibt keine Ideologie, bei der er nicht verscherzt haben will. In seinem neuesten Buch »Ausgeglaubt« formuliert er den Wert einer atheistischen Einstellung für die Gesellschaft. Nach seiner Auffassung glauben Menschen aus irgendeinem Grund, religiös zu sein sei grundsätzlich gut, und wer dagegen ist, der müsse einfach etwas im Schilde führen. Mittlerweile ist mehr als ein Drittel der Deutschen konfessionsfrei – dennoch scheint es in der öffentlichen Wahrnehmung einen Unterschied zu geben zwischen religiös Uninteressierten und ausgewachsenen Atheisten. Bei Atheisten wittert man Angriffe auf das Gute im Menschen, gesellschaftliche Verrohung und Haftanstalten für Christen. Burger Voss untersucht, was an der Sache dran ist.

Jede/r kann teilnehmen. Ort: Innenstadtbibliothek Fürth, 4. Stock, Friedrichstr. 6a in Fürth. Karten für € 6,- (ermäßigt für Studierende sowie für bfg- und Kortizes-Förderkreismitglieder: € 4,-) sind vor Ort an der Abendkasse (solange der Vorrat reicht) oder im Vorverkauf verfügbar bzw. nach tel. Vorbestellung unter 0911 9741740 in der Innenstadtbibliothek zu den regulären Öffnungszeiten (Di., Do. und Fr. 11:00–19:00 Uhr, Sa. 10:00–14:00 Uhr).

Weitere Termine in dieser Reihe:
Dienstag, 28. Mai 2019: André Sebastiani: Anthroposophie. Eine kurze Kritik http://kortizes.de/28-05-2019
Dienstag, 4. Juni 2019: Dr. Michael Schmidt-Salomon: Entspannt euch! Eine Philosophie der Gelassenheit http://kortizes.de/04-06-2019

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 13/2019; Nürnberg, 03.05.2019

Tagebuch einer »Abtreibungsärztin«
Kristina Hänel im Rahmen der bundesweiten Buskampagne zu Gast in Nürnberg

Am Sonntag, 19. Mai, macht die Buskampagne »Schlussmachen jetzt« (s.u.) Halt in Nürnberg: Tagsüber ab etwa 12 bis 19 Uhr ist der durch Deutschland tourende Bus mit der Aufschrift »Kirchenstaat? Nein danke!« in der Nürnberger Innenstadt zu Gast (der genaue Ort wird noch bekannt gegeben). Höhepunkt der Nürnberger Station ist eine Abendveranstaltung mit der Ärztin Dr. Kristina Hänel ab 19 Uhr im Marmorsaal am Nürnberger Gewerbemuseumsplatz 2 (2. Stock). Interessierte und Pressevertreter/innen sind herzlich eingeladen teilzunehmen.

Überregionale Bekanntheit erlangte die in Gießen praktizierende Medizinerin durch ihr Engagement für das Recht auf Information zum Schwangerschaftsabbruch. Ende 2017 wurde sie wegen »Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft« (§ 219a StGB) angeklagt und zu einer Geldstrafe verurteilt. In Nürnberg stellt Kristina Hänel ihr kürzlich erschienenes Buch vor, in dem sie mit ungefilterter Offenheit festhält, welche inneren und äußeren Kämpfe sie vor, während und nach dem Prozess begleiten und wie sie zu der öffentlichen Person wurde, die sie heute ist. Im Anschluss an den Vortrag findet ein Podiumsgespräch statt mit dem Philosophen, gbs-Vorstandssprecher und Initiator der Buskampagne Dr. Michael Schmidt-Salomon. (Infos: http://kortizes.de/19-05-2019)

Jede/r kann teilnehmen. Karten nur vor Ort (solange der Vorrat reicht): € 8, erm.: € 5,-. (Ermäßigung für Kortizes-Förderkreismitglieder, bfg- und gbs-Fördermitglieder.)

Die säkulare Buskampagne 2019 unter dem Motto »Kirchenstaat? Nein danke! Schlussmachen.jetzt« ist eine Initiative der bundesweit wirkenden Giordano-Bruno-Stiftung gbs. Die gbs fordert damit die konsequente Trennung von Staat und Religion sowie die strikte Beachtung des Verfassungsgebotes der weltanschaulichen Neutralität des Staates ein. Der Bus startet seine Tour durch ganz Deutschland am morgigen Samstag, 4. Mai, in Berlin im Rahmen einer Abendveranstaltung »Wie rational und evidenzbasiert ist die deutsche Politik?« in der Urania. Infos unter: https://schlussmachen.jetzt

Die Kampagne erhebt ihre Forderungen im aktuellen Jahr ganz bewusst auch vor dem Hintergrund,dass der demokratische Rechtsstaat 2019 zwei große Verfassungsjubiläen feiern kann, nämlich 70 Jahre Grundgesetz sowie 100 Jahre Weimarer Verfassung. Denn – so die Initiatoren – hundert Jahre Verfassungsbruch sind mehr als genug. In einer immer säkularer werdenden Gesellschaft ist es an der Zeit, die »Kirchenrepublik Deutschland« hinter uns zu lassen und die deutsche Politik, die noch immer in einer christlichen Filterblase gefangen ist, mit allem Nachdruck dazu aufzufordern, die verfassungswidrige Diskriminierung religionsfreier Menschen zu beenden.

Die Buskampagne der gbs wird jeweils von lokalen Gruppen und Initiativen vor Ort unterstützt. In der Region Nürnberg sind das der Bund für Geistesfreiheit bfg Fürth und bfg Erlangen sowie das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 12/2019 Nürnberg, 29.03.2019

Hirn im Glück – Freude, Liebe, Hoffnung im Spiegel der Neurowissenschaft
Hochkarätige Wissenschaft für alle beim Kortizes-Symposium im GNM

Am Wochenende 12. bis 14. April findet das Symposium Kortizes 2019 statt. Thema ist »Hirn im Glück«. Doch nicht nur Neurowissenschaftler(innen) nehmen teil. Auch zahlreiche renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anderer Disziplinen wie Biologie, Psychologe und Philosophie sind nach Nürnberg eingeladen, um interessierten Nicht-Fachleuten ihre aktuelle Forschungen vorzustellen und mit ihnen zu diskutieren. Jede/r kann teilnehmen! Wer sicher gehen will, kann online unter kortizes.de/symposium buchen.

Angesichts der geballten Kompetenz der eingeladenen Referentinnen und Referenten ist die Teilnahmegebühr von 170 Euro (ermäßigt 130 Euro für Studierende) erschwinglich, der Veranstalter Kortizes ist gemeinnützig. Wer nicht das gesamte Wochenende Zeit hat und nur einzelne Vortragsblöcke buchen möchte, muss hoffen, dass vor Ort noch Abschnittskarten verfügbar sind. Zusammenfassungen der Vorträge und weitere Informationen zu Programm, Information und Anmeldung sowie Preisstruktur der Abschnittskarten unter kortizes.de/symposium,

Zum Inhalt des Symposiums: Wer ist nicht gerne glücklich? Glückserlebnisse sind Belohnungen für erzielte Erfolge. Sie stehen jedoch unter Voraussetzungen, die wir oft nicht unter Kontrolle haben. Wie »funktioniert« die Glücksproduktion in unserem Gehirn? Welche äußeren Bedingungen sollten im Leben erfüllt sein? Welches Sozialverhalten fördert das Glück? Das Symposium behandelt sowohl die physiologischen als auch die psychologischen Mechanismen, die zu positiven Empfindungen führen. Und jenseits bloßer Wellness-Ratschläge hat auch die Philosophie einiges zum Thema »gelingendes Leben« beizutragen.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 11/2019 Nürnberg, 19.03.2019

Von Künstlicher Intelligenz zu autonomen Organismen
Prominenter Neurowissenschaftler zum Abschluss der KI-Reihe im Planetarium

Am Dienstag, 2. April, um 19.30 Uhr ist zum Abschluss der Reihe »Vom Reiz der Sinne« ein pro- minenter Neurowissenschaftler zu Gast im Nürnberger Planetarium: Prof. Dr. Christoph von der Malsburg spricht über die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz und gibt in seinem Vortrag Impulse für die anstehende gesellschaftliche Debatte.

Der gegenwärtigen KI fehlt das Vermögen, den enormen Höhenunterschied zwischen dem konkreten Detail der Umgebung und der Abstraktheit allgemeiner Verhaltensantriebe zu überbrücken. Autonome Intelligenz kann aber nur mit Hilfe dieser Fähigkeit entstehen. Sobald dieses Problem gelöst ist und menschengemachte autonome Organismen in Reichweite sind, wird die Menschheit die enorme Aufgabe lösen müssen, ihnen eine Antriebsstruktur zu geben, mit der sie und wir zusammen leben können. Diese Aufgabe kann nicht von Technikern gelöst werden, sondern braucht eine breite Diskussion. Diese sollten wir ab sofort führen.

Christoph von der Malsburg ist Professor und Senior Fellow am Frankfurt Institute for Advanced Studies. Er war Professor für Informatik (und Neurowissenschaft, Physik und Psychologie) an der University of Southern California in Los Angeles (1988–2007), war Mitbegründer des Instituts für Neuroinformatik und Professor für System-Biophysik an der Ruhr-Universität Bochum (1990–2006). Er ist weltweit anerkannt als Pionier im Bereich der Modellierung der Selbstorganisation im visuellen System (IEEE Pioneer Award, Beckurts Foundation Award, Koerber Award, Hebb Award, Fellow of the International Neural Network Society) und ist der Schöpfer der Dynamic Link Architecture der Hirnfunktion. Er war Mitbegründer zweier Firmen und ist Mitglied des wissen- schaftlichen Beirats des europäischen Human-Brain-Projekts.

Der Vortrag bildet den Abschluss der Reihe »Vom Reiz der Sinne«. Eine Kooperation des Instituts Kortizes mit den Nürnberger Nachrichten macht diese Reihe möglich. Jede/r kann teilnehmen. Karten vor Ort (solange der Vorrat reicht) oder Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg: Kursnr. 00924; € 7,50, erm. mit ZAC-Karte: € 5,-.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 10/2019 Nürnberg, 12.03.2019

Künstliche Intelligenz als Partner oder Konkurrenz?
Bamberger Forscherin über das künftige Verhältnis zwischen Mensch und KI

Am Dienstag, 26. März, um 19.30 Uhr ist die KI-Forscherin Prof. Dr. Ute Schmid von der Universität Bamberg im Nürnberger Planetarium zu Gast. Ihr populärwissenschaftlicher Vortrag »Konkurrenz oder Partnerschaft?« behandelt das künftige Verhältnis zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz aus Sicht ihrer aktuellen Forschungen.

Die Idee, Maschinen zu erschaffen, die ähnlich intelligent sind wie Menschen, fanden Menschen schon lange vor der Entwicklung von Computern faszinierend. Aktuell setzt vor allem die Wirtschaft große Hoffnungen auf KI-Technologien, insbesondere aus dem Bereich Maschinelles Lernen. Man verspricht sich unternehmensinterne Effizienzsteigerungen und neue innovative Produkte. Andererseits bestehen viele, auch berechtigte Ängste: Werden intelligente Maschinen Menschen die Arbeit wegnehmen? Was ist, wenn ein System darüber entscheidet, dass ich eine Stelle oder eine Wohnung nicht bekomme? In ihrem Vortrag berichtet die Referentin über aktuelle Entwicklungen im Bereich des Maschinellen Lernens. Sie zeigt auf, wie von Maschinen getroffene Entscheidungen für Anwender transparent und nachvollziehbar gemacht werden können. Sie argumentiert dafür, interaktive Systeme statt autonomer KI-Systeme zu entwickeln, wo immer das möglich ist. Solche künstlich intelligenten Partner sollten aus Rückmeldungen von Nutzern lernen und ihre Entscheidungen nachvollziehbar erklären können.

Ute Schmid ist Diplom-Psychologin und Diplom-Informatikerin sowie seit 2004 Professorin für Kognitive Systeme an der Universität Bamberg. Seit den 1990er Jahren forscht und lehrt sie im Bereich Künstliche Intelligenz. Aktuell entwickelt sie Ansätze zur Erklärungsgenerierung für maschinell gelernte Klassifikatoren, insbesondere im Kontext von Systemen zur Diagnoseunterstützung in Medizin und in Industrie 4.0.

Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe »Vom Reiz der Sinne« statt. Eine Kooperation des Instituts Kortizes mit den Nürnberger Nachrichten macht diese Reihe möglich. Jede/r kann teilnehmen. Karten vor Ort (solange der Vorrat reicht) oder Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg: Kursnr. 00923; € 7,50, erm. mit ZAC-Karte: € 5,-.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 09/2019 Nürnberg, 05.03.2019

Künstliche Intelligenz und Bildmanipulation
Erlanger Forscher spricht im Planetarium über Fälschungen und wie man sie erkennt

Am Dienstag, 19. März, um 19.30 Uhr ist der FAU-Informatikprofessor Marc Stamminger im Nürnberger Planetarium zu Gast. In seinem Vortrag »Alles ›Fake‹? Wie man Bilder und Videos fälscht und wie man solche Fälschungen erkennt« präsentiert er aktuelle Forschungen u.a. aus seiner eigenen Arbeitsgruppe, die zeigen, dass moderne KI-Methoden zur Manipulation von Videosequenzen benutzt werden können.

Dass Werbebilder nachbearbeitet werden und meist nicht die Wirklichkeit zeigen, weiß mittlerweile jedes Kind. Ebenso ist bekannt, dass Bildfälschungen heute leicht möglich sind und auch zur Meinungsmache eingesetzt werden. Dass aber auch Videos schon täuschend echt verändert und gefälscht werden können, ist weniger bekannt. Jedoch kann man mit neuesten Methoden der Künstlichen Intelligenz und vor allem des »Deep Learning« mittlerweile auch Videos einfach fälschen, und zum Beispiel die Mimik von Gesichtern verändern oder Personen komplett austauschen. Gleichzeitig gibt es auch intensive Forschung zu Verfahren und Werkzeugen, mit denen solche Manipulationen aufgedeckt werden können und Fälschungen in Bildern und in Videos entlarvt und sichtbar gemacht werden können. In seinem Vortrag gibt der Erlanger Wissenschaftler einen Überblick über die neuesten Möglichkeiten der Bildmanipulation und deren Aufdeckung.

Marc Stamminger ist Professor für Graphische Datenverarbeitung an der Friedrich-Alexander- Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg. Seine Forschung behandelt die Erzeugung, Veränderung und Analyse von Bildern mit dem Computer.

Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe »Vom Reiz der Sinne« statt. Eine Kooperation des Instituts Kortizes mit den Nürnberger Nachrichten macht diese Reihe möglich. Jede/r kann teilnehmen. Karten vor Ort (solange der Vorrat reicht) oder Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg: Kursnr. 00922; € 7,50, erm. mit ZAC-Karte: € 5,-.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 08/2019 Nürnberg, 01.03.2019

Vortrag in der brainWEEK: »Schönheit, Attraktivität, sexuelle Anziehung« – Bamberger Psychologieprofessor spricht im Humanistischen Salon

Am Sonntag, 17. März, ab 11 Uhr ist zum Abschluss der brainWEEK der Bamberger Psychologe Prof. Dr. Claus C. Carbon im Humanistischen Salon zu Gast: Im Café PARKS im Nürnberger Stadtpark spricht er über ästhetische Wahrnehmung aus kognitiver Perspektive. Der Vortrag im Format »Kasino der forschen Rede« des Humanistischen Salons ist offizieller Teil der internationalen Woche des Gehirns »brainWEEK«, einer dezentralen globalen Initiative, die jährlich Mitte März von der US-amerikanischen DANA-Stiftung zur Förderung der neurowissenschaftlichen Forschung und deren populärwissenschaftliche Verbreitung ausgerufen wird.

Ästhetische Phänomene, deren Wesen und Wirkung, nehmen schon immer eine entscheidende Bedeutung für die Menschheit ein. Es zeigt sich immer deutlicher, dass wir viele Alltagsentscheidungen, die teilweise von erheblicher Bedeutung und Tragweite sind, vor allem auf Basis ästhetischer Wahrnehmung treffen. Trotz der Relevanz steckt die wissenschaftliche Erforschung der ästhetischen Wahrnehmung noch in den Kinderschuhen. Eines bleibt aber stets gleich: die große Faszination und Anziehungskraft des Themas, die hohe Interdisziplinarität des Fachgebiets und die hohe Relevanz der aufgedeckten Phänomene für Werbung, Markt, Individuum und Gesellschaft.

Claus-Christian Carbon ist Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre an der Universität Bamberg. Im Jahre 2010 gründete er eine internationale Forschungsgruppe zu den Themen Ergonomie, Psychologische Ästhetik und Gestaltung. Er lehrt und forscht zu den Themen Ästhetik, Design, Kognitive Ergonomie, Gesichtsverarbeitung, u.v.m.

Jede/r kann teilnehmen. Karten nur vor Ort: € 9 (erm. für Studierende: € 6,-).

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 07/2019 Nürnberg, 26.02.2019

Künstliche Intelligenz: Vortragsreihe im Planetarium
»Vom Reiz der Sinne« startet in der brainWEEK mit einem Expertengespräch

Am Dienstag, 12. März, beginnt um 19.30 Uhr im Nürnberger Planetarium die diesjährige Staffel der aus den Vorjahren beliebten Vortragsreihe »Vom Reiz der Sinne« mit einem Expertengespräch über Künstliche Intelligenz: Der Zukunftsforscher Dr. Bernd Flessner vom Zentralinstitut für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen ZiWiS an der FAU spricht im NN-Talk mit einem Redakteur der Nürnberger Nachrichten über die Möglichkeiten und Risiken der Künstlichen Intelligenz. Das Expertengespräch ist offizieller Teil der internationalen Woche des Gehirns »brainWEEK«, einer dezentralen globalen Initiative, die jährlich Mitte März von der US-amerikanischen DANA-Stiftung zur Förderung der neurowissenschaftlichen Forschung und deren populärwissenschaftliche Verbreitung ausgerufen wird.

Intelligente Algorithmen und von Künstlicher Intelligenz (KI) gesteuerte Maschinen erobern unsere Arbeitswelt und unseren Alltag: Egal ob Fin Tech, Legal Tech, 4.0, Internet of Everything, Roboter- journalismus, Robotik, autonomes Fahren – eine Zukunft ohne KI ist kaum vorstellbar. Doch wie gehen wir mit dieser Entwicklung um? Welche Konsequenzen hat sie für uns? Wie könnten die nachfolgenden Entwicklungen aussehen? Der FAU-Zukunftsforscher Dr. Bernd Flessner ist wissenschaftlicher Beirat des Deutschen Museums, dort zuständig für die künftige Dependance in Nürnberg, Autor und Co-Autor zahlreicher Zukunftsstudien, und hält Vorträge über Zukunftsthemen u.a. in Wien, Zürich, Berlin, München, Bonn, Paris (Sorbonne).

Das Expertengespräch ist der Auftakt der Reihe »Vom Reiz der Sinne«. Weitere Vorträge der Reihe finden am 19. März (Prof. Dr. Marc Stamminger), am 26. März (Prof. Dr. Ute Schmid) und zum Reihen-Abschluss am 2. April (Prof. Dr. Christoph von der Malsburg) statt. Eine Kooperation des Instituts Kortizes mit den Nürnberger Nachrichten macht diese Reihe möglich.

Jede/r kann teilnehmen. Karten vor Ort (solange der Vorrat reicht) oder Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg. Expertengespräch am 12.3.: Kursnr. 00921; € 7,50, erm. mit ZAC-Karte: € 5,-. Gesamtreihe: Kursnr. 00920; € 24.

Bitte beachten: Die für 15. März angekündigte Veranstaltung »Gehirngespräche« muss leider entfallen. Bereits erworbene Karten werden vom Bildungszentrum erstattet.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 06/2019 Nürnberg, 05.02.2019

Zauberspiele von der Aufklärung bis zur Gegenwart
Letzter Vortrag der Reihe »Vom Reiz der Illusionen« im Planetarium

Am Dienstag, 19. Februar, um 19.30 Uhr sind zum Abschluss der Reihe »Vom Reiz der Illusioen« drei renommierte Zauberkünstler zu Gast im Nürnberger Planetarium. Der Buchautor und Zauber-Historiker Thomas Stauss stellt in seinem Vortrag innovative Protagonisten der Zauberkunst seit dem 18. Jahrhundert und ihre Rolle im Rahmen der Aufklärung vor. Ergänzt wird der Vortrag durch eine Gastvorstellung der Nürnberger Zauberkünstler Stephan Kirschbaum und Jörg Alexander.

Wissen und Wissenschaft wurde im 18. Jahrhundert häufig durch das Vorführen von physikalischen Experimenten und »magischen Belustigungen« einer breiteren Öffentlichkeit näher gebracht. Effekte der Mechanik, des Magnetismus und der Elektrizität und deren Vorführung durch umherreisende Dozenten, Schausteller und den Berufsstand der Instrumentenmacher brachten die neuen Erkenntnisse unter das Volk, denn die Lehrsätze von Galilei, Kepler oder Newton waren selbst für die gebildeten Laien zu komplex. »Aufklärung durch Täuschung« hieß das damalige Motto.

Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe »Vom Reiz der Illusionen« statt. Eine Kooperation des Instituts Kortizes mit den Nürnberger Nachrichten macht diese Reihe möglich.

Jede/r kann teilnehmen. Karten vor Ort (solange der Vorrat reicht) oder Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg: Kursnr. 00944; € 7,50, erm. mit ZAC-Karte: € 5,-.

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes bietet öffentliche Veranstaltungen zu kognitions- und neurowissenschaftlichen Themenfeldern sowie zum Nachdenken über Wissenschaft, Philosophie und den Transfer in sozialverträgliche Praxis. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen. Motto: Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich: lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 05/2019; Nürnberg, 04.02.2019

Weltanschauungsdialog im Humanistischen Salon
Diakoniepräsident Michael Bammessel diskutiert mit Religionskritiker Peter Henkel

Am Sonntag, 17. Februar, ab 11 Uhr bietet der Humanistische Salon im Café PARKS im Nürnberger Stadtpark im Rahmen seines Formats »Forum der heißen Debatten« einen öffentlichen Weltanschauungsdialog an. Thema: »Säkularer Humanismus heute. Wie viel Religionskritik brauchen wir?«.

Im Mittelpunkt des Humanismus steht der Mensch. Hinter humanistischen Idealen können sich viele gesellschaftliche Gruppen versammeln. Auch die christlichen Kirchen scheinen längst durch die Schule der Aufklärung gegangen zu sein. Ist es heute noch sinnvoll, weltanschauliche Gegensätze zwischen religiösem Glauben und Atheismus zu betonen? Über die Notwendigkeit von Religionskritik und die Perspektiven des Humanismus diskutieren der Journalist und Buchautor Peter Henkel und der Präsident der Diakonie Bayern Michael Bammessel.

Jede/r kann teilnehmen. Karten nur vor Ort: € 9 (erm. für Studierende: € 6,-). Informationen zum Vortrag auch online unter http://humanistischer-salon.de/17-02-2019/.

Humanistischer Salon im PARKS: Der Humanistische Salon (Motto: »Starke Themen, steile Thesen, markante Charaktere«) findet sonntags ab 11 Uhr im Café PARKS (Stadtpark Nürnberg) statt. Er versteht sich als Treffpunkt für aufgeschlossene Menschen, die kreative Ideen und klare Worte schätzen und gerne über den Tag hinausdenken. Ähnlich wie in den Salons der Aufklärung werden hier die Fortschritte der Wissenschaften und die Argumente der Philosophie präsentiert und diskutiert.

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes bietet öffentliche Veranstaltungen zu kognitions- und neurowissenschaftlichen Themenfeldern sowie zum Nachdenken über Wissenschaft, Philosophie und den Transfer in sozialverträgliche Praxis. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen. Motto: Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich: lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 04/2019; Nürnberg, 29.01.2019

»Hinterhältige Illusionen« im Planetarium
Vortrag über Trickbetrüger, Hochstapler und Falschspieler

Am Dienstag, 12. Februar, um 19.30 Uhr sind in der Reihe »Vom Reiz der Illusionen« zwei Trickexperten zu Gast im Nürnberger Planetarium. Der ehemalige Leiter des Sachgebiets Spielwesen beim Bayerischen Landeskriminalamt Peps Zoller gibt Einblicke in die Tricks, Finten und Techniken aus der Welt der kleinen Trickbetrüger und Falschspieler, die an Haustüren und in Hinterzimmern ihre Opfer täuschen, irreführen und um ihr Geld bringen. Der virtuose Zauberkünstler Denis Behr ergänzt den Vortrag durch praktische Beispiele und verblüffende Falschspieldemonstrationen.

Peps Zoller hat nach seiner Polizeiausbildung den Aufbau und die Leitung des Glücksspielkommissariats beim Polizeipräsidium München übernommen und war als bundesweit einziger, öffentlich bestellter und beeidigter Sachverständiger für Falschspiel, Spielbetrug, sowie unerlaubtes Glücksspiel tätig.

Denis Behr ist einer der weltweit besten Kartenzauberkünstler. Er ist ein international gefragter Anbieter von Seminaren für Kartenzauberkunst und Falschspieltechniken und hat mehrere Fachbücher zum Thema Kartentechniken veröffentlicht. Aufgrund seines virtuosen Könnens wäre er vermutlich in der Lage, vom Falschspiel zu leben, hat sich aber glücklicherweise für die Aufdeckung desselben entschieden.

Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe »Vom Reiz der Illusionen« statt. Eine Kooperation des Instituts Kortizes mit den Nürnberger Nachrichten macht diese Reihe möglich.

Jede/r kann teilnehmen. Karten vor Ort (solange der Vorrat reicht) oder Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg: Kursnr. 00943; € 7,50, erm. mit ZAC-Karte: € 5,-.

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes bietet öffentliche Veranstaltungen zu kognitions- und neurowissenschaftlichen Themenfeldern sowie zum Nachdenken über Wissenschaft, Philosophie und den Transfer in sozialverträgliche Praxis. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen. Motto: Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich: lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

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Kortizes Pressemitteilung Nr. 03/2019; Nürnberg, 22.01.2019

Über den Charme der Magie und die Entzauberung der Welt
Österreichischer Philosoph spricht im Planetarium über Wirklichkeit und Täuschungskunst

Am Dienstag, 5. Februar, um 19.30 Uhr ist der Philosoph und Sachbuchautor Prof. Dr. Robert Pfaller im Nürnberger Planetarium zu Gast. Sein Vortrag »Der zarte Bann der Ungetäuschten – Über den Charme der Magie und die Entzauberung der Welt« handelt von der spielerischen Illusion der Unmöglichkeit, die Zauberkünstler erschaffen.

Der Darstellung scheinbar magischer Kräfte beizuwohnen, in der gleichzeitigen Überzeugung, dass es diese Magie eigentlich nicht gibt, verleiht der Zauberkunst und verwandten »durchschauten Illusionen« ihre spezielle Ästhetik. Der österreichische Philosoph Robert Pfaller wirft an diesem Abend einen erhellenden Blick auf die Wirkmacht magischer Illusionen.

Robert Pfaller ist Philosoph und lehrt an der Kunstuniversität Linz. Er bekleidete Professuren und Gastprofessuren u. a. in Amsterdam, Berlin, Chicago, Oslo, Straßburg, Toulouse, Wien und Zürich. Ausgezeichnet wurde er 2015 mit dem »best book award« des American Board and Academy of Psychoanalysis (ABAPsa) und 2007 mit dem Preis »Missing Link« des Psychoanalytischen Seminars Zürich (PSZ).

Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe »Vom Reiz der Illusionen« statt. Eine Kooperation des Instituts Kortizes mit den Nürnberger Nachrichten macht diese Reihe möglich.

Jede/r kann teilnehmen. Karten vor Ort (solange der Vorrat reicht) oder Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg: Kursnr. 00942; € 7,50, erm. mit ZAC-Karte: € 5,-.

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes bietet öffentliche Veranstaltungen zu kognitions- und neurowissenschaftlichen Themenfeldern sowie zum Nachdenken über Wissenschaft, Philosophie und den Transfer in sozialverträgliche Praxis. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen. Motto: Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich: lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 02/2019; Nürnberg, 15.01.2019

Neue Vortragsreihe im Planetarium
Vom Reiz der Illusionen: Wirklichkeit und Täuschungskunst

Das gemeinnützige Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes bietet in Kooperation mit den Nürnberger Nachrichten vier Veranstaltungen mit hoch- karätigen Referenten aus den Bereichen der Täuschungskunst und Philosophie.

Am Dienstag, 29. Januar, um 19.30 Uhr spricht NN-Redakteur Kurt Heidingsfelder mit dem Zauberkünstler Thomas Fraps über den »Reiz des Unmöglichen. Von den Fallstricken der Wahrnehmung zur Ästhetik der Illusionen«. Dieses Expertengespräch eröffnet die neue Vortragsreihe »Vom Reiz der Illusionen« des gemeinnützigen Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes im Nürnberger Planetarium am Plärrer.

Jede/r kann teilnehmen. Eine Kooperation des Instituts Kortizes mit den Nürnberger Nachrichten macht diese Reihe möglich. Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg: Veranst. 29.1.: Kursnr. 00941; 7,50 €, erm. mit ZAC-Karte: 5,- €. Gesamte Reihe: Kursnr. 00940 (24,- €).

Die erstaunlichen Illusionen der Zauberkunst üben einen besonderen Reiz aus, da sie scheinbar Unmögliches darstellen, das in der Realität geschieht. Wie schaffen es Zauberkünstler, Unmögliches scheinbar Wirklichkeit werden zu lassen? Seit einigen Jahren werfen Psychologen und Hirnforscher einen experimentellen Blick in die Trickkiste der Zauberer, in der Hoffnung, aus deren Wissen über Illusionen mehr über die Fallstricke menschlicher Wahrnehmung zu erfahren.
Einige der psychologischen Täuschungsprinzipien liegen nicht nur spielerischen, sondern auch betrügerischen Illusionen zugrunde. Sie ermöglichen es Hochstaplern und Kunstfälschern, Experten hinters Licht zu führen, Trickbetrügern ihre Opfer auszunehmen oder verleihen »Fake News« ihre täuschende Wirkung.

Ein Podiumsgespräch über gefälschte Wirklichkeiten, trickreiche Täuschungen und Illusionen der besonderen Art.
Thomas Fraps ist Diplom-Physiker und professioneller Zauberkünstler. Er ist u.a. Gewinner eines Zauber-Oskars der »Academy of Magical Arts and Sciences« in Hollywood und war zwei Jahre lang Moderator einer wöchentlichen Wissen- schaftssendung im öffentlich-rechtlichen (bayerischen) Fernsehen. Die Fachzeitschrift Nature widmete ihm als bisher einzigem Zauberkünstler ein Portrait und er war an einigen der Studien von Psychologen und Hirnforschern beteiligt.

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes bietet öffentliche Veranstaltungen zu kognitions- und neurowissenschaftlichen Themenfeldern sowie zum Nachdenken über Wissenschaft, Philosophie und den Transfer in sozialverträgliche Praxis. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen. Motto: Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich: lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 01/2019; Nürnberg, 07.01.2019

Evolution der Weltbilder im Humanistischen Salon
Philosophin referiert im Humanistischen Salon

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes setzt im Humanistischen Salon sonntags ab 11:00 Uhr auf Philosophie mit Brunch und Klaviermusik.

Am Sonntag, 20. Januar ist die Philosophin und Buchautorin Dr. Dr. Susanna Berndt ab 11 Uhr zu Gast im Humanistischen Salon im Café PARKS im Nürnberger Stadtpark. Anhand ihrer beiden Werke »Wider die Unvernunft« und »Evolution der Weltbilder« diskutiert sie im Podium der brisanten Bücher, wie dem aktuellen Trend zu einer »alternativen Form zur Gewinnung und Legitimation von Erkenntnissen« eine rationale philosophische Auseinandersetzung entgegengestellt werden kann. Teilnehmen kann jede/r Interessierte, Karten nur vor Ort.

Ein Blick auf die soziale und politische Situation moderner Demokratien zu Beginn des 21. Jahrhunderts zeigt, dass sich über die Berufung auf Traditionen und das Bekräftigen von Vorurteilen nicht nur Meinungen manipulieren lassen. Mancherorts scheint eine Spaltung der Gesellschaft bis hin zu eingeschränkten bürgerlichen Rechten und Freiheiten nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Neurobiologische, wissenschaftsphilosophische und sozialwissenschaftliche Forschungsarbeiten deuten darauf hin, dass nicht nur wissenschaftsbasierte Interpretationen der Welt zur rationalen Erschließung und Bewältigung der Erlebenswelt dienen. Die Philosophin und Buchautorin Susanna Berndt stellt den ideologischen Dogmatisierungen und Instrumentalisierungen unserer Zeit vernünftige Lösungsansätze entgegen und zeigt, wie eine rationale philosophische Auseinandersetzung in der heutigen Zeit dem Bedürfnis nach Orientierungs- und Lebenshilfe gerecht werden kann.

Susanna Berndt promovierte an der Karl-Franzens-Universität Graz 1998 in Kunstgeschichte und 2016 in Philosophie. Die Fachbuchautorin arbeitete als Chefredakteurin, Textchefin und freie Wirtschaftsjournalistin für verschiedene Online- und Printmedien. Der Fokus ihrer philosophischen und wissenschaftlichen Arbeit liegt neben der Erforschung alt- und außereuropäischer Kulturen vor allem im Bereich sozial-, wirtschafts- und wissenschaftsphilosophischer Themen sowie der Praktischen und Interkulturellen Philosophie.

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes bietet öffentliche Veranstaltungen zu kognitions- und neurowissenschaftlichen Themenfeldern sowie zum Nachdenken über Wissenschaft, Philosophie und den Transfer in sozialverträgliche Praxis. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen. Motto: Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich: lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

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2018

Kortizes Pressemitteilung Nr. 23/2018; Nürnberg, 06.12.2018

Lydia Benecke: »Satanic Panic Reloaded«
Prominente Kriminalpsychologin spricht im Planetarium

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes präsentiert außergewöhnliche Vorträge für die interessierte Öffentlichkeit im Planetarium.

Am Samstag, 15. Dezember um 20 Uhr ist die prominente Kriminalpsychologin Lydia Benecke (TV: »Aktenzeichen XY«) zu Gast im Nürnberger Planetarium. In einer 75-minütigen Kurzfassung ihres Vortrags »Satanic panic reloaded« unternimmt sie eine Zeitreise von klassischen Kriminalfällen zu den Ursprüngen moderner Vorstellungen von »Satans-Verbrechen« und berichtet von aktuellen Entwicklungen, u.a. in Deutschland. Restkarten sind über das Bildungszentrum Nürnberg erhältlich: Kurs-Nr. 00937.

Bekannt gewordene Kriminalfälle wie die Mordfälle von Witten oder Sondershausen, aber auch Medienberichte aus jüngster Zeit wie die »Harry-Potter-Satanisten« suggerieren: Potenzielle Killer im Auftrag Satans sind mitten unter uns und … sie scheinen der »Schwarzen Subkultur« zu entstammen. Sind Gruftis also mordlüsterne »Schläfer im Auftrag des Teufels«? Oder haben Massenmedien, Autoren und übereifrige Sektenbeauftragte auf der Jagd nach Aufmerksamkeit und Einschaltquoten einen Gruselmythos erschaffen, der mit der Realität bestenfalls vage Berührungspunkte hat? Diesen Fragen geht die Kriminalpsychologin und Straftätertherapeutin Lydia Benecke nach. Der Vortrag ist eine 75-minütige Kurzfassung (plus Diskussion) eines eigentlich dreistündigen Vortrags.

Lydia Benecke ist als Diplom-Psychologin mit Arbeitsschwerpunkt im Bereich der Gewalt- und Sexualstraftaten tätig. Ihre wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkte und Interessengebiete liegen in den Bereichen abweichender sexueller Vorlieben, Persönlichkeitsstörungen, Traumastörungen, abergläubische Überzeugungen, Subkulturen sowie Sekten.

Anmeldung über BZ/Planetarium (s.o.), Restkarten vor Ort: 7,50 € / 5 € erm., Mitveranstalter ist die Regionalgruppe Mittelfranken der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften GWUP e.V.

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes bietet öffentliche Veranstaltungen zu kognitions- und neurowissenschaftlichen Themenfeldern sowie zum Nachdenken über Wissenschaft, Philosophie und den Transfer in sozialverträgliche Praxis. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen. Motto: Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich: lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 22/2018; Nürnberg, 23.11.2018

Erbgut nach Maß? CRISPR/Cas!
FAU-Biologe erklärt die »Gen-Schere«

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes setzt im Humanistischen Salon sonntags ab 11 h auf Philosophie mit Brunch und Klaviermusik.

Populärwissenschaftliche Themen aus Philosophie und Weltanschauung, erlebbar immer am Sonntag vormittags ab 11 Uhr im Café Parks (Stadtpark Nürnberg).

In seinem Dezember-Termin behandelt der Humanistische Salon ein hochaktuelles Thema aus der modernen Gentechnologie – verständlich und zum Mitdiskutieren für biologische Laien: Am Sonntag, 9. Dezember ab 11 Uhr im Café PARKS im Nürnberger Stadtpark erklärt der FAU-Biologe Dr. Franz Klebl das viel beschworene, selten verstandene derzeit modernste Werkzeug der Biologie: Die Gen- Schere CRISPR/Cas.

Teilnehmen kann jede/r Interessierte, Karten nur vor Ort.

Seit nunmehr fast vier Jahrzehnten ist es möglich in die Erbsubstanz einzugrei- fen und sie spezifisch zu verändern. Die fortschreitenden Verbesserungen der Methode haben zu einer wachsenden Erweiterung des Anwendungsbereichs – insbesondere in der Landwirtschaft und der Medizin – geführt, aber auch zu einer Reihe von Fragen zu Sicherheit und Ethik. Diese werden befeuert durch das erst kürzlich entwickelte Verfahren der Genschere CRISPR/Cas, die viel schneller und präziser arbeitet.

Die meist sehr kontrovers geführten Diskussionen beschränken sich fast immer auf die Auswirkungen des Einsatzes der Gentechnik und gehen auf die zu Grunde liegenden molekularen Prozesse nicht ein. Gerade deren Kenntnis trägt aber zu einer sachlichen und informierten Beurteilung dieser Methode wesent- lich bei und ebenso zur Einschätzung des unlängst vom EuGH gefällten Urteils zur Einordung von CRISPR/Cas unter die Gentechnik-Richtlinie.

Dr. Franz Klebl ist Molekularbiologe an der FAU Erlangen-Nürnberg und arbeitet in der Grundlagenforschung mit transgenen Pflanzen. Unter weitge- hender Vermeidung von Wissenschaftssprache will er auch für den naturwis- senschaftlichen Laien verständlich erklären, was CRISPR/Cas kann und wie es funktioniert. Interessierte sind eingeladen mitzudiskutieren!

Humanistischer Salon im PARKS: Der Humanistische Salon (Motto: »Starke Themen, steile Thesen, markante Charaktere«) findet sonntags ab 11 Uhr im Café PARKS (Stadtpark Nürnberg) statt. Er versteht sich als Treffpunkt für aufgeschlossene Menschen, die kreative Ideen und klare Worte schätzen und gerne über den Tag hinausdenken. Ähnlich wie in den Salons der Aufklärung werden hier die Fortschritte der Wissenschaften und die Argumente der Philosophie präsentiert und diskutiert.

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes bietet öffentliche Veranstaltungen zu kognitions- und neurowissenschaftlichen Themenfeldern sowie zum Nachdenken über Wissenschaft, Philosophie und den Transfer in sozialverträgliche Praxis. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen. Motto: Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich: lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 21/2018; Nürnberg, 08.11.2018

Rationale Welterklärung oder Postmoderne?
Vortrag zum UNESCO-Welttag der Philosophie

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes präsentiert allgemeinverständliche Philosophie zum UNESCO-Welttag der Philosophie.

Zum UNESCO-Welttag der Philosophie spricht am Donnerstag, 15. November ab 19.30 Uhr in der Nürnberger Sternwarte am Rechenberg (Regiomontanusweg 1) der Philosoph Bernd Schmidt über »Die rationale Welterklärung und die Skepsis der Postmo- derne«.

Teilnehmen kann jede/r Interessierte, Eintritt frei!

Die postmoderne Skepsis beherrscht das geistige Klima der Gegenwart. Das betrifft die Natur- und die Geisteswissenschaft und die Philosophie in gleicher Weise. Die Ergebnisse menschlichen Denkens haben angeblich keinen Bezug zur Wirklichkeit. Man kann aber zeigen, dass die postmoderne Skepsis einer grundsätzlichen Kritik nicht standhält. Eine Weltanschauung, die sich auf den hypothetischen Realismus, den kritischen Rationalismus und auf den säkularen Humanismus stützt, kann die Argumente der postmodernen Skepsis widerlegen und eine rational begründbare Alternative vorlegen.

Der Philosoph Dr. Bernd Schmidt war Professor am Institut für Mathematische Maschinen und Datenverarbeitung an der FAU Erlangen und Inhaber des Lehrstuhls für Operations Research und Systemtheorie der Universität Passau.

Erinnerung: Sonntag, 11.11. ab 11 Uhr im Café PARKS:
Humanistischer Salon mit Prof. Dr. Hartmut Kliemt und PD Dr. Ulrich Thielemann:

Wirtschaft ohne Ethik?
Ökonomische Verantwortung zwischen Markt und Moral

Ein weiterer Termin des Humanistischen Salons findet am 9. Dezember statt. Der Erlanger Biologe Dr. Franz Klebl stellt im »Kasino der forschen Rede« Chancen und Risiken eines prominenten Biotech-Werkzeugs vor:
Erbgut nach Maß? Die Genschere CRISPR/Cas, was sie kann und wie sie funktioniert

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes bietet öffentliche Veranstaltungen zu kognitions- und neurowissenschaftlichen Themenfeldern sowie zum Nachdenken über Wissenschaft, Philosophie und den Transfer in sozialverträgliche Praxis. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen. Motto: Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich: lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Welttag der Philosophie: Die UNESCO-Generalkonferenz erklärte 2005 den dritten Donnerstag im November zum Welttag der Philosophie. Die Resolution 33C/Res. 37 erinnert daran, »dass Philosophie als Disziplin zum kritischen und un- abhängigen Denken ermutigt und auf ein besseres Verständnis der Welt hinwirken und Toleranz und Frieden fördern kann«. Der Welttag soll »der Philosophie zu größerer Anerkennung verhelfen und ihr und der philosophischen Lehre Auftrieb verleihen.«

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 20/2018; Nürnberg, 30.10.2018

Ökonomische Verantwortung zwischen Markt und Moral
Forum heißer Debatten im Humanistischen Salon

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes setzt im Humanistischen Salon sonntags ab 11 h auf Philosophie mit Brunch und Klaviermusik.

Der Humanistische Salon lädt ein zu einer besonderen Debatte: Am Sonntag, 11. November diskutieren ab 11 Uhr im Café PARKS im Nürnberger Stadtpark zwei profilierte Experten unte schiedlicher Denkrichtungen über die Ethik des Wirtschaftens.

Teilnehmen kann jede/r Interessierte, Karten nur vor Ort.

Unser Wirtschaftssystem löst nicht bei allen Bürgern Wohlbefinden aus. Es bestehen Zweifel, ob die Marktwirtschaft gerecht ist: Verträgt sich die Markt- macht Weniger mit den Chancen Aller? Wer garantiert die Verantwortung der Wirtschaftssubjekte? Kurzum: Brauchen wir mehr Wirtschaftsethik? Über Rationalität in Ökonomie und Ethik und über das Problem der »Wertfreiheit« in den Wirtschaftswissenschaften diskutieren:

Hartmut Kliemt, em. Professor für Philosophie und Ökonomik an der Frankfurt School of Finance and Management und Gastprofessor an der Uni Gießen und Ulrich Thielemann, Direktor der Berliner Denkfabrik für Wirtschaftsethik, »MeM – für eine menschliche Marktwirtschaft«. Interessierte sind eingeladen mitzudiskutieren!

Ein weiterer Termin des Humanistischen Salons findet am 9. Dezember statt. Der Erlanger Biologe Dr. Franz Klebl stellt im »Kasino der forschen Rede« Chancen und Risiken eines prominenten Biotech-Werkzeugs vor: Erbgut nach Maß? Die Genschere CRISPR/Cas, was sie kann und wie sie funktioniert.

Humanistischer Salon im PARKS: Der Humanistische Salon (Motto: »Starke Themen, steile Thesen, markante Charaktere«) findet sonntags ab 11 Uhr im Café PARKS (Stadtpark Nürnberg) statt. Er versteht sich als Treffpunkt für aufgeschlossene Menschen, die kreative Ideen und klare Worte schätzen und gerne über den Tag hinausdenken. Ähnlich wie in den Salons der Aufklärung werden hier die Fortschritte der Wissenschaften und die Argumente der Philosophie präsentiert und diskutiert.

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes bietet öffentliche Veranstaltungen zu kognitions- und neurowissenschaftlichen Themenfeldern sowie zum Nachdenken über Wissenschaft, Philosophie und den Transfer in sozialverträgliche Praxis. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen. Motto: Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich: lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 19/2018; Nürnberg, 24.10.2018

Starke Themen, steile Thesen, markante Charaktere
Humanistischer Salon startet mit Bestsellerautor Jürgen Neffe

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes setzt ab 28.10. Sonntagvormittags wieder auf Philosophie mit Brunch und Klaviermusik.

Mit einer Buchvorstellung des Bestsellerautors Dr. Jürgen Neffe im »Podium der brisanten Bücher« startet der Humanistische Salon Nürnberg in seine dritte Saison: Am kommenden Sonntag, 28. Oktober, stellt der Autor ab 11 Uhr im Café PARKS im Nürnberger Stadtpark sein aktuelles Werk »Marx. Der Unvollendete« vor – im Rahmen eines humanistisch-philosophischen Gedankenaustauschs bei Brunch und Salonatmosphäre.

Teilnehmen kann jede/r Interessierte, Karten nur vor Ort.

Seit der Kommunismus in seinem Namen – aber nicht in seinem Sinne – Geschichte ist, feiert Marx ein bemerkenswertes Comeback. In seinem aktuellen Buch erkundet Jürgen Neffe dessen Ursachen in verständlicher Form und konfrontiert sie mit der Realität des 21. Jahrhunderts. Jürgen Neffe ist promovier- ter Biochemiker und mehrfach ausgezeichneter Bestsellerautor. U.a. verfasste er vielgerühmte Biografien von Albert Einstein und Charles Darwin. Auf Einladung des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier nahm er am 3. Mai 2018 an einem Podiumsgespräch anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx im Schloss Bellevue teil.

Zwei weitere Termine des Humanistischen Salons stehen bereits fest: Am 11. November diskutieren zwei profilierte Experten unterschiedlicher Denkrichtungen im »Forum der heißen Debatten« über Wirtschaftsethik: Wirtschaft ohne Ethik? Ökonomische Verantwortung zwischen Markt und Moral mit Prof. Dr. Hartmut Kliemt und PD Dr. Ulrich Thielemann. Und am 9. Dezember erläutert ein Erlanger Biologe im »Kasino der forschen Rede« Chancen und Risiken eines prominenten Biotech-Werkzeugs: Erbgut nach Maß? Die Genschere CRISPR/Cas, was sie kann und wie sie funktioniert mit Dr. Franz Klebl. Jeweils sonntags ab 11 Uhr im PARKS.

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes bietet öffentliche Veranstaltungen zu kognitions- und neurowissenschaftlichen Themenfeldern sowie zum Nachdenken über Wissenschaft, Philosophie und den Transfer in sozialverträgliche Praxis. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen. Motto: Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich: lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 18/2018; Nürnberg, 25.07.2018

Populärwissenschaftlicher Diskurs bleibt beliebt
1.300 Besucher bei 14 Einzelveranstaltungen im Planetarium

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes zieht eine positive Halbjahresbilanz der Vortragsreihen im Planetarium.

Insgesamt knapp über 1.300 Gäste zählte das gemeinnützige Institut Kortizes im ersten Halbjahr im Nürnberger Plane- tarium. Das vielfältige Programm beinhaltete das beliebte Format Science meets Comedy in der internationalen Woche des Gehirns brainWEEK, drei hochkarätig besetzte Vortragsreihen »Vom Reiz des Wissens«, »Vom Reiz der Sinne« und »Vom Reiz des Übersinnlichen« mit je vier Vorträgen sowie einen Sondervortrag. Auch in diesem Jahr zählten sie Kortizes-Vortragsreihen zu den bestbesuchten populärwissenschaftlichen Angeboten des Planetariums. Drei Vorträge (Hümmler, Moder und Bülthoff) sind als Video-Mitschnitt verfügbar.

»Offensichtlich schätzen viele Menschen in unserer Region das Zusammentref- fen mit engagierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, wenn diese sich so ausdrücken, dass man sie versteht und jede/r mitdiskutieren kann«, resümiert Dr. Rainer Rosenzweig, Leiter des gemeinnützigen Instituts Kortizes. Sein Institut hat sich zum Ziel gesetzt, diesen »populärwissenschaftlichen Diskurs« zwischen Expert(inn)en und der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen.

»Möglich wurde dieser Austausch auch durch die sehr kollegiale Zusammenarbeit der beteiligten Kooperationspartner, des Zentralinstituts für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen ZiWiS an der FAU, der Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften GWUP (Regionalgruppe Mittelfranken) und des Planetariums Nürnberg. Fürs erste Halbjahr 2019 ist eine Fortsetzung der beiden beliebten Reihen »Vom Reiz der Sinne« und »Vom Reiz des Übersinnlichen« geplant, ergänzt durch eine neue Reihe »Vom Reiz der Illusionen«, in der Zauberkünstler und Wissenschaftler aktuelle wissenschaftliche Forschungen rund um die Täuschungskunst referieren.

Kortizes ist seit März 2017 in Nürnberg aktiv, zunächst vor allem in kognitions- und neurowissenschaftlichen Themenfeldern, aber auch darüber hinaus im Nachdenken über Wissenschaft, Philosophie und dem Transfer in sozialverträgliche Praxis. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen.

Nach der Sommerpause führt Kortizes seine Aktivitäten in Nürnberg fort: So ist ab 28. Oktober eine Neuauflage des Humanistischen Salons im Stadtpark-Café PARKS geplant. (Details s. Randspalte.) Zum UNESCO-Welttag der Philoso- phie am 15. November spricht Prof. Dr. Bernd Schmidt auf der Sternwarte am Rechenberg. Am 15. Dezember ist Lydia Benecke noch einmal im Planetarium zu Gast. Und im Frühjahr 2019 plant Kortizes ein weiteres populärwissenschaftliches Wochenendsymposium mit hochkarätigen Referentinnen und Referenten und bundesweiter Strahlkraft. A

Die nächsten Termine 2018

Humanistischer Salon, PARKS:
28.10.2018: Jürgen Neffe, Marx. Der Unvollendete
11.11.2018: Prof. Dr. Hartmut Kliemt & PD Dr. Ulrich Thielemann: Wirtschaft ohne Ethik?
09.12.2018: Dr. Franz Klebl: CRISPR/Cas: Erbgut nach Maß?
15.11.2018, UNESCO-Welttag der Philosophie; Prof. Dr. Bernd Schmidt: Die rationale Welterklärung & die Skepsis der Postmoderne
15.12.2018: Sondervortrag Planetarium; Lydia Benecke: Satanic panic reloaded

Jede/r konnte teilnehmen: In den Vortragsreihen »Vom Reiz des Wissens« »Vom Reiz der Sinne« und »Vom Reiz des Übersinnlichen« stellten renommierte Experten ihre aktuellen Forschungsergebnisse einem breiten interessierten Publikum vor und luden ein zur Diskussion.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 17/2018; Nürnberg, 10.07.2018

Kann die moderne Physik die Esoterik belegen?
Zum Reihen-Abschluss: »Quantenquark« im Planetarium

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes präsentiert außergewöhnliche Vorträge für die interessierte Öffentlichkeit im Planetarium.

Am Dienstag, 24. Juli beschließt der Physiker und Buchautor Dr. Holm Hümmler mit einem Vortrag über »Relativen Quantenquark« die Vortragsreihe »Vom Reiz des Übersinnlichen«, Beginn um 19.30 Uhr im Nürnberger Planetarium. Jede/r kann teilnehmen. Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg: Kurs-Nr. 00934.

Wer sich auf Einstein, Heisenberg oder Schrödinger beruft, beansprucht wissenschaftliche Seriosität und schreckt unangenehme Fragen ab. Was steckt aber wirklich hinter den Theorien der modernen Physik, und wieviel Überirdisches lässt sich damit tatsächlich erklären? Wo entstehen Missverständnisse durch missglückte Wissenschaftskommunikation, und wo machen sich Physiker selbst zu Kronzeugen zweifelhafter Glaubenssysteme?

In seinem Buch »Relativer Quantenquark«, erschienen 2017 bei Springer, räumt der Physiker und Unternehmensberater Dr. Holm Hümmler mit der Vorstellung auf, dass esoterische und alternativmedizinische Konzepte mit der Relativitätstheorie und Quantenphysik zu begründen wären. In seinem Vortrag erläutert er, womit sich die moderne Physik wirklich beschäftigt und wie Esoteriker die Physik gezielt missverstehen, um ihren Glaubenssätzen einen scheinwissenschaftlichen Anstrich zu geben. Er widerlegt einige der abstrusesten Beispiele.

Mit den Sinnen erfahren wir, wie unsere Umwelt tickt – unmittelbar, doch bedauerlicherweise nicht unfehlbar. Die Deutung unserer Erfahrungen erfolgt unweigerlich und meist versteckt. Korrekt ist sie nicht immer. Was ist nun wirklich, was paranormal und wie unterscheidet man das eine vom anderen? Der Reiz des Übersinnlichen fordert wache und kritische Geister.

Anmeldung über BZ/Planetarium (s.o.), Restkarten vor Ort: 7,50 € / 5 € erm. Mit dem o.g. Vortrag am 24.07. enden die Kortizes-Vortragsreihen 2018.

Im Herbst geht es weiter mit dem Humanistischen Salon: Zum Salon-Start am Sonntag, 28. Oktober 2018 gleich mit einem hochkarätigen Referenten: Jürgen Neffe stellt im Rahmen des Podium der brisanten Bücher sein Buch
»Marx – der Unvollendete« vor.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 16/2018; Nürnberg, 26.06.2018

Psychopathinnen und ein »Held« der UFO-Szene
Zwei brisante Vorträge im Planetarium

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes präsentiert außergewöhnliche Vorträge für die interessierte Öffentlichkeit im Planetarium.

Am Dienstag, 10. Juli stellt die Kriminalpsychologin Lydia Benecke in der Vortragsreihe »Vom Reiz des Übersinnlichen« ihr aktuelles Buch über Psychopathinnen vor. Bereits in der Woche davor portraitiert der Physiker Dr. Holm Hümmler in einem Sondervor- trag am Mittwoch, 4. Juli einen »Held« der UFO-Szene: Burkhard Heim. Beide Vorträge finden um 19.30 Uhr im Nürnberger Planetarium statt.

Jede/r kann teilnehmen. Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg: Kurs-Nr. 00933 (Benecke) bzw. Kurs-Nr. 00936 (Hümmler).

Was macht weibliche Psychopathen aus? Wieviel Realität steckt in der Darstellung einer Psychopathin im Film »Basic Instinct«? Was unterscheidet Psychopathinnen von ihren männlichen »Artgenossen«? Kann man sie erkennen? Kriminalpsychologin und Straftätertherapeutin Lydia Benecke erklärt anhand realer Fälle die typischen Eigenschaften und Strategien psychopathischer Straftäterinnen und lädt ein zu einer Reise durch die »Psychologie des weiblichen Bösen«. Lydia Benecke arbeitet seit Jahren unter anderem im Gefängnis als psychologische Therapeutin mit Sexual- und Gewaltstraftätern.

In der Woche davor wirft der Physiker und Unternehmensberater Holm Gero Hümmler am 04.07.2018 einen kritischen Blick auf eine »Ausnahme-Erscheinung der modernen Wissenschaft« – jedenfalls wenn man Autoren der Esoterik-Branche glaubt. In der Fachliteratur wird der »UFO-Forscher« Burkhard Heim allerdings nicht zitiert. War er ein unbedeutender Außenseiter oder ein verkanntes Genie? Dr. Holm Gero Hümmler geht auf kritische Spurensuche.

Mit den Sinnen erfahren wir, wie unsere Umwelt tickt – unmittelbar, doch bedauerlicherweise nicht unfehlbar. Die Deutung unserer Erfahrungen erfolgt unweigerlich und meist versteckt. Korrekt ist sie nicht immer. Was ist nun wirklich, was paranormal und wie unterscheidet man das eine vom anderen? Der Reiz des Übersinnlichen fordert wache und kritische Geister.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 15/2018; Nürnberg, 12.06.2018

Giftige Gene? Grüne Gentechnik und die Wissenschaft
»Science Buster« plädiert für vernunftorientierte Debatte

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes präsentiert einen außergewöhnlichen Vortrag für die interessierte Öffentlichkeit im Planetarium.

Am Dienstag, 26. Juni, steht ein umstrittenes Thema auf dem Programm der Vortragsreihe »Vom Reiz des Übersinnlichen« im Nürnberger Planetarium. Der frisch promovierte Nachwuchswissenschaftler Martin Moder aus Wien, jüngstes Mitglied der »Science Busters«, plädiert in seinem Vortrag für einen vernunftorientierten Zugang zum Thema »Grüne Gentechnik«.

Jede/r kann teilnehmen. Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg: Kurs-Nr. 00932.

Seit zwei Jahrzehnten verändern wir gezielt das Erbgut von Nutzpflanzen, um sie für unsere Bedürfnisse zu optimieren. Dreizehn Prozent der globalen Anbaufläche sind mittlerweile mit gentechnisch modifizierten Nutzpflanzen besetzt. Auch Deutschland importiert jährlich Millionen Tonnen gentechnisch verändertes Futtermittel für die Tierzucht. Ist das ein wünschenswerter Trend oder bedenklich? Rechtfertigt der Nutzen etwaige Risiken? Wie steht es um Resistenzbildung, Pestizideinsatz, Ertrag und Einkommensveränderungen der Bauern? Ein relevantes Thema, zu dem viele Mythen in Umlauf sind. Der Vortrag diskutiert Streitpunkte der Grünen Gentechnik auf Grundlage der aktuellen wissenschaftlichen Datenlage.

Martin Moder ist Molekularbiologe am Zentrum für molekulare Medizin an der Universität Wien und Autor des Buches »Treffen sich zwei Moleküle im Labor«. Er betreibt den Science Blog »GENau«, hat 2014 den Science-Slam-Europameister-Titel geholt und ist das jüngste Mitglied der erfolgreichen österreichischen Wissenschaftskabarett-Gruppe »Science Busters«. Sein Interesse an der Grünen Gentechnik entspringt der großen Diskrepanz zwischen öffentlicher Wahrnehmung und der wissenschaftlichen Literatur in Bezug auf gentechnisch veränderte Lebensmittel. Als Mitglied der Gesellschaft für Kritisches Denken, dem österreichischen Pendant zur deutschen Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften GWUP, versucht er einen faktenorientierten Zugang zum Thema Gentechnik zu ermöglichen.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 13/2018; Nürnberg, 16.05.2018

Wie fühlt sich ein fliegendes Auto an?
Max-Planck-Direktor im Planetarium über Zukunftsforschung

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes lädt ein zu einem inspirierenden Vortrag für die interessierte Öffentlichkeit im Planetarium.

Am Dienstag, 29. Mai um 19.30 Uhr entwickelt der renommierte Kognitionsforscher Professor Heinrich H. Bülthoff im Nürnberger Planetarium eine atemberaubende Zukunftsvision. Der Direktor am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen erläutert zum Abschluss der Vortragsreihe »Vom Reiz der Sinne« seine Forschungen über die künftige ergonomische Gestaltung fliegender Fahrzeuge im EU-Projekt myCopter. Jede/r kann teilnehmen und mitdiskutieren. Anmeldung übers Bildungszentrum Nürnberg: Kurs 00921.

Wir »spüren« unser Auto. Wahrnehmungsforschung ist also gefragt, wenn man die Zukunftsvision fliegender Autos vorbereiten willl. Schwerpunkt des EU-Projekts myCopter war es, die technischen und gesellschaftlichen Bedingungen zu klären, unter denen fliegende Autos zu einem von den Menschen und der Gesellschaft akzeptierten und brauchbaren Verkehrsmittel werden könnten. Zu den Ergebnissen des Projekts gehört unter anderem die Entwicklung von Automatisierungstechnologien für Formationsflüge, für die Routenplanung und für das kollisionsfreie Navigieren. Ergänzend wurden Untersuchungen zur menschlichen Fähigkeit, Flugobjekte zu steuern, durchgeführt, die letztlich in einem benutzerfreundlichen Interface-Design resultierten. Der Vortrag bietet einen spannenden und konkreten Einblick in die Front der Zukunftsforschung!

Die nächste Vortragsreihe »Vom Reiz des Übersinnlichen« dann ab Juni.
Dienstag, 12. Juni, 19.30 Uhr:
Dr. Nikil Mukerji
Ein Plädoyer für den gesunden Menschenverstand [Anm./BZ Kurs-Nr. 00931] Was ist er? Warum brauchen wir ihn? Wie bekommen wir mehr davon?

Dienstag, 26. Juni, 19.30 Uhr:
Dr. Martin Moder
Giftige Gene? [Anmeldung/BZ Kurs-Nr. 00932] Ein vernunftorientierter Zugang zum Thema Grüne Gentechnik

Dienstag, 4. Juli, 19.30 Uhr:
Dr. Holm Hümmler [Sondertermin!] Burkhard Heim: Held der UFO-Szene, zweiter Einstein oder nur ein Einzelgänger in der Sackgasse? [Anmeldung/BZ Kurs-Nr. 00936]

Dienstag, 10. Juli, 19.30 Uhr:
Lydia Benecke
PsychopathINNEN: Tödliche Frauen [Anmeldung/BZ Kurs-Nr. 00933]

Dienstag, 24. Juni, 19.30 Uhr:
Dr. Holm Hümmler Relativer Quantenquark [Anmeldung/BZ Kurs-Nr. 00934] Kann die moderne Physik die Esoterik belegen?

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Kortizes Pressemitteilung Nr. 12/2018; Nürnberg, 30.04.2018

Die Welt der vermischten Sinne im Planetarium
Synästhesie als Forschungsgegenstand und Lebenselexier

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes lädt ein zu einem inspirierenden Vortrag für die interessierte Öffentlichkeit im Planetarium.

Am Dienstag, 15. Mai um 19:30 Uhr behandelt die Vortragsreihe »Vom Reiz der Sinne« eines der spannendsten Wahrnehmungsphänomene unserer Zeit: Die Vermischung der Sinne durch die Gabe der Synästhesie. Zu Gast im Nürnberger Planetarium sind zwei Forscher und eine Betroffene: der Mediziner Dr. Markus Zedler, die Psychologin Vlada Khallieva sowie die Künstlerin und Synästhetikerin Christine Söffing.

Jede/r kann teilnehmen und mitdiskutieren. Anmeldung übers Bildungszentrum Nürnberg: Kurs 00923.

Es ist weiter verbreitet, als man denkt. Menschen mit der angeborenen Gabe der Synästhesie hören oft nicht nur mit den Ohren. Andere Sinne als diejenigen, die man erwartet, beteiligen sich an der Wahrnehmung. Das außergewöhnliche Phänomen der synästhetisch verschränkten Sinne inspiriert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Nachdenken darüber, wie es das Gehirn permanent schafft, all seine Windungen in ein gesamtes Erleben mit einzubeziehen. So schnell wie die Verbindungen der Sinne bei der synästhetischen Wahrnehmung wären auch Intuition, Bauchgefühl und Spontanität zu erwarten. In die Welt der Synästhesie und was wir von ihr lernen können, führen ein Arzt, eine Psychologin und eine Synästhetikerin ein:

Dr. Markus Zedler von der Medizinischen Hochschule Hannover ist einer von Deutschlands führenden Synästhesieforschern. Seine Doktorandin Vlada Khallieva untersucht den Zusammenhang von Synästhesie und unbewussten Prozessen wie Intuition und Traumerleben. Und die Künstlerin Christine Söffing berichtet von ihren ganz persönlichen Erfahrungen als Synästhetikerin. Öffentlichkeit und Presse sind herzlich willkommen dabei zu sein und mitzudiskutieren.

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Kortizes Pressemitteilung Nr. 11/2018; Nürnberg, 18.04.2018

Gottlos glücklich – Politik ohne Weihrauch
Berliner Bestsellerautor Philipp Möller zu Gast in Fürth

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes und der Bund für Geistesfreiheit bfg Fürth laden ein zu einer sonntäglichen Matinée.

Am Sonntag, 29. April ab 11 Uhr vormittags liest der Berliner Autor Philipp Möller in Fürth aus seinem aktuellen Bestseller »Gottlos glücklich«. Ort: Neue Mitte, Café Terrazza / Volksbücherei, Friedrichstr. 6a, 90762 Fürth (4. Stock). Karten gibt es nur vor Ort am Sonntag 29.04.2018 für 5 € (ermäßigt für Schüler, Studierende und bfg-Mitglieder: 3 €). Frühstück/Brunch vor Ort möglich. Jede/r ist eingeladen teilzunehmen und mitzudiskutieren.

Mehr als sechs Millionen Menschen kennen ihn von seinem fulminanten Auftritt bei „Disput Berlin“. Seitdem ist der vielfache Buchautor (z.B. »Isch geh Schulhof«, Bastei Lübbe, 2012) häufig zu Gast in Talkshows oder auf Vortragsveranstaltungen. Die Absurdität des Glaubens, seine politische Brisanz und die gut geschmierte Zusammenarbeit aus gläubigen Politikern und politischen Gottesanbetern lassen den umtriebigen Kirchenkritiker Philipp Möller nicht unberührt. Und so treibt es ihn in die deutsche Politik: In seinem neuen Buchprojekt »Isch geh Bundestag«, das er – verflochten mit einer Lesung aus seinem aktuellen Buch – in Fürth skizziert, geht er der Frage nach, wer in Deutschland mehr zu sagen hat: das Volk oder die Lobbys?

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 10/2018; Nürnberg, 10.04.2018

Wahrnehmung: Der Einfluss von Motivation und Emotion
Psychologin und Neuro-Forscherin spricht im Planetarium

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes lädt ein zu einem inspirierenden Vortrag für die interessierte Öffentlichkeit im Planetarium.

Am Dienstag, 24. April ist die Professorin für Affektive Neurowissenschaft und Psychophysiologie von der Universität Göttingen, Prof. Dr. Annekathrin Schacht, zu Gast im Nürnberger Planetarium. In der Reihe »Vom Reiz der Sinne« stellt sie ihre aktuellen Forschungen vor, die sich mit der Frage befassen, wie Motivation und Emotion unsere Wahrnehmung beeinflussen.

Jede/r kann teilnehmen und mitdiskutieren. Anmeldung übers Bildungszentrum Nürnberg: Kurs 00922.

Das menschliche Gehirn steht vor der Herausforderung, aus einer Flut von Informationen diejenigen auszusieben, die erfolgreiches Handeln in sich ständig verändernden Umgebungen ermöglichen. Aktuelle Befunde neurowissenschaftlicher Forschung leisten einen wesentlichen Beitrag, die Besonderheiten der Verarbeitung emotional relevanter Informationen von früher sensorischer Wahrnehmung bis hin zu komplexen Entscheidungsvorgängen zu verstehen. Der Vortrag beleuchtet die neuro-kognitiven Grundlagen dieser Prozesse und erläutert die Möglichkeiten, diese durch motivationale Anreize beim Erlernen neuer Information zu verändern.

Bitte beachten Sie auch die nächste Kortizes-Veranstaltung:

Kommendes Wochenende, 13.-15. April: Symposium Kortizes »Was hält uns jung? Neuronale Perspektiven für den Umgang mit Neuem«, GNM Nbg.

Die nächsten Vorträge der Reihe »Vom Reiz der Sinne«:

Dienstag, 15. Mai, 19.30 Uhr: Dr. M. Zedler, V. Khallieva, C. Söffing: Von vermischten Sinnen [Anmeldung/BZ Kurs-Nr. 00923] Neurowissenschaftliche Erkenntnisse aus der Erlebniswelt der Synästhesie

Dienstag, 29. Mai, 19.30 Uhr: Prof. Dr. Heinrich H. Bülthoff
Wie fühlt sich ein fliegendes Auto an? [Anmeldung/BZ Kurs-Nr. 00921] Von der technologischen Vision zur benutzerfreundlichen Steuerung
Anmeldung über BZ/Planetarium, Restkarten vor Ort: 7,50 € / 5 € erm.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 09/2018; Nürnberg, 20.03.2018

Vom Reiz der Sinne: Wahrnehmung und Gehirn
Beliebte Vortragsreihe im Planetarium beginnt Anfang April

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes präsentiert vier hochkarätige Vorträge für die interessierte Öffentlichkeit im Planetarium.

Am Dienstag, 3. April, startet um 19.30 Uhr die Fortsetzung der in den Vorjahren beliebten und gut besuchten Vor- tragsreihe »Vom Reiz der Sinne« im Nürnberger Planetarium. Am Beginn der Reihe steht – anders als ursprünglich vorgesehen* – der aus Nürnberg stammende Marburger Psychologieprofessor Alexander C. Schütz. Er berichtet über seine neuesten Forschungen zur visuellen Wahrnehmung. Jede/r kann teilnehmen. Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg: Kurs-Nr. 00924, gesamte Reihe: Kurs-Nr. 00920.

Unsere Augen sind ständig in Bewegung – auch wenn wir das im Alltag gar nicht merken. Bis zu viermal pro Sekunde bewegen sie sich, um den Blick auf ein Objekt auszurichten. Jede dieser Augenbewegungen führt zu einer abrupten Änderung des Abbildes auf der Netzhaut, vergleichbar mit einem Kameraschnitt beim Film. Trotz dieser häufigen Unterbrechungen und vielen Einzelbilder nehmen Menschen ihre Umgebung gleichmäßig und stabil wahr.

Der Wahrnehmungsforscher Alexander C. Schütz, Professor für Allgemeine Psychologie an der Universität Marburg, zeigt anhand von Wahrnehmungsexperimenten, wie das menschliche Gehirn eine kontinuierliche Repräsentation der Umgebung erzeugt und welche Rolle Augenbewegungen beim Sehen spielen. Seine Forschungsbefunde werden z.B. beim Training der Auge-Hand-Koordination bei Ballsportarten eingesetzt. [Anmeldung/BZ Kurs-Nr. 00924].

Vom Reiz zum Gehirn führt ein weiter Weg der neuronalen Verarbeitung. Vom Reiz dieses Weges berichten die Vorträge dieser Reihe, die den Reiz der Sinne illustriert. [Gesamtreihe/BZ Kurs-Nr. 00920]. Weitere Vorträge darin:

Dienstag, 24. April, 19.30 Uhr: Prof. Dr. Annekathrin Schacht
Jenseits der Ratio [Anmeldung/BZ Kurs-Nr. 00922] Wie Motivation und Emotion unsere Wahrnehmung beeinflussen

Dienstag, 15. Mai, 19.30 Uhr: Dr. M. Zedler, V. Khallieva, C. Söffing: Von vermischten Sinnen [Anmeldung/BZ Kurs-Nr. 00923] Neurowissenschaftliche Erkenntnisse aus der Erlebniswelt der Synästhesie

Dienstag, 29. Mai, 19.30 Uhr: Prof. Dr. Heinrich H. Bülthoff
Wie fühlt sich ein fliegendes Auto an? [Anmeldung/BZ Kurs-Nr. 00921] Von der technologischen Vision zur benutzerfreundlichen Steuerung

* Dieser Vortrag war ursprünglich für 3.4. angekündigt, wurde nun getauscht.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 08/2018; Nürnberg, 02.03.2018

Science meets Comedy im Planetarium: Fraps trifft Korte
Wissenschaftskabarett in der Woche des Gehirns

Der Zauberkünstler und Physiker Thomas Fraps trifft im Planetarium in einem vergnüglichen Abend auf einen renommierten Neurowissenschaftler.

Am Donnerstag, 15. März, inmitten der interationalen Woche des Gehirns (brainWEEK) findet das beliebte Wissenschaftskabarett »Science meets Comedy« seine Fortsetzung (seit 2008 im Nürnberger Planetarium). Der Zauberkünstler, Moderator und Hobbyhirnforscher Thomas Fraps aus München, der auch in den Jahren zuvor bereits mehrfach »Science meets Comedy« präsentierte, empfängt nun einen besonderen Gast, den prominenten Hirnforscher Prof. Dr. Martin Korte aus Braunschweig.

Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg (Kurs 00950). Restkarten vor Ort, so lange der Vorrat reicht.

Das Thema des Abends sind neue, erstaunliche Erkenntnisse über die Wirkmacht unseres Gedächtnisses, das nicht nur notorisch fehlbar ist und aus einer Anhäufung von Wissen und Einzelheiten unserer Autobiographie besteht, sondern der zentrale Stoff ist, aus dem unsere gesamte Identität geformt wird! Ein gedächtnisreicher Abend – Vortrag, Verwunderung und Verblüffung, inklusiv.

Die nächsten Vorträge:
Dienstag, 3. April, 19.30 Uhr: Prof. Dr. Alexander C. Schütz
Sehen im Augenblick
Wie Augenbewegungen bestimmen, was wir sehen können
Vortrag zum Start der Vortragsreihe »Vom Reiz der Sinne«

Wochenende, 13. bis 15. April: Symposium Kortizes 2018
Was hält uns jung?
Neuronale Perspektiven für den Umgang mit Neuem
mit Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Prof. Dr. Annette Baudisch, Prof. Dr. Rolf Oerter, erneut mit Prof. Dr. Martin Korte und vielen anderen Referent(inn)en.

Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich: lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissen- schaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produk- tiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 07/2018; Nürnberg, 21.02.2018

Wissenschaft im postfaktischen Zeitalter
Wie objektiv ist Wissenschaft? Eine Philosophin berichtet

Eine Kooperationsveranstaltung des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes mit dem Zentralinstitut für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen ZiWiS an der FAU Erlangen-Nürnberg.

Am Dienstag, 6. März, ist die Professorin für Technikethik und Wissenschaftsphilosophie Prof. Dr. Dr. Rafaela Hillerbrand zu Gast im Nürnberger Planetarium. In der Reihe »Vom Reiz des Wissens« diskutiert sie, in welchem Sinne das Wissen, das uns die (empirischen) Wissenschaften geben, überhaupt objektiv sein kann. Wer sich an der Diskussion beteiligen möchte, kann sich über das Bildungzentrum Nürnberg anmelden (Kurs 00944). Der Eintritt ist für Mitarbeiter/innen und Studierende der FAU unter Vorlage der FAU-Card frei.

Wissenschaft liefert für die einen heute nur noch eine Meinung unter vielen. Symptomatisch ist hier die Abwertung der Klimaforschung und die Missachtung ihrer Ergebnisse durch die gegenwärtige US-Regierung. Am anderen Ende des Spektrums finden sich Menschen, die in den Wissenschaftlern die Propheten einer verheißungsvollen, technisierten und rationalisierten Zukunft sehen. Beide Anschauungen, die plakativ als Trump-Effekt und Anti-Trump-Effekt bezeichnet werden, greifen zu kurz und können der wissenschaftlichen Praxis gefährlich werden. Der Vortrag argumentiert dafür, dass Freiheit der Forschung ein viel zu vager Begriff ist, um handlungsleitend zu sein und erörtert, welche Spezifikationen des Begriffs mit unserem modernen Verständnis von Wissenschaft verträglich sind und welche politischen Implikationen diese haben.

Anmeldung über BZ/Planetarium, Restkarten vor Ort: 7,50 € / 5 € erm., freier Eintritt für Mitarbeiter/innen und Studierende der FAU mit FAU-Card.

Die nächsten Vorträge:
Donnerstag, 15. März, 19.30 Uhr: Science meets Comedy
Gehirngespräche mit Thomas Fraps
Zu Gast: Hirnforscher Prof. Dr. Martin Korte

Sondertermin im Rahmen der internationalen Woche des Gehirns brainWEEK
Dienstag, 3. April, 19.30 Uhr: Prof. Dr. Alexander C. Schütz
Sehen im Augenblick
Wie Augenbewegungen bestimmen, was wir sehen können
Vortrag zum Start der Vortragsreihe »Vom Reiz der Sinne«

Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich: lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 06/2018; Nürnberg, 07.02.2018

Vortrag über »Pioniere und Querdenker« im Planetarium
Außenseiter in der Wissenschaft unter der Lupe

Eine Kooperationsveranstaltung des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes mit dem Zentralinstitut für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen ZiWiS an der FAU Erlangen-Nürnberg.

Am Dienstag, 20. Februar, ist der Publizist und Philosoph Prof. Dr. Franz Wuketits aus Wien im Nürnberger Planetarium zu Gast. In der Reihe »Vom Reiz des Wissens« spricht er über wissenschaftliche Außenseiter und deren Wirkung auf die Wissenschaft und deren Geschichte. Jede/r kann teilnehmen, Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg (Kurs 00943). Der Eintritt ist für Mitarbeiter/innen und Studierende der FAU unter Vorlage der FAU-Card frei.

Die Entwicklung der Wissenschaft ist kein geradliniger Vorgang, sondern beschreibt einen Zickzackkurs. Oft werden dabei von Außenseitern wichtige, zum Teil bahnbrechende Erkenntnisse »von außen« in sie hineingetragen. Es sind Dilettanten, Querdenker, Grenzgänger und Reformer, die zu Lebzeiten nicht selten als Spinner verspottet werden und erst posthum Anerkennung finden. In der Vergangenheit waren es häufig Universalgelehrte, die in keinem bestimmten Fach ausgewiesen waren, aber die Wissenschaft (gerade deswegen?) »revolutionierten«. Beispiele für Außenseiter sind Alexander v. Humboldt, Charles Darwin und viele andere. Die Beschäftigung mit Außenseitern ist überaus lohnend, weil sie Licht wirft auf die Frage, wie Wissenschaft überhaupt funktioniert und von welchen Rahmenbedingungen die Durchsetzung neuer Erkenntnisse abhängt.

Der nächste Vortrag der Reihe »Vom Reiz des Wissens«:
Dienstag, 6. März, 19.30 Uhr: Prof. Dr. Dr. Rafaela Hillerbrand
Freiheit und Objektivität der Forschung
Wissenschaft im postfaktischen Zeitalter [Anmeldung/BZ Kurs-Nr. 00944]

Anmeldung jeweils über BZ/Planetarium, Restkarten vor Ort: 7,50 € / 5 € erm., freier Eintritt für Mitarbeiter/innen und Studierende der FAU mit FAU-Card.

Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich: lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 05/2018; Nürnberg, 05.02.2018

Das Menschenbild des neuen Humanismus
Brisante Neuerscheinung über Humanismus und KI

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes lädt ein zu einem
»Podium der brisanten Bücher« im Humanistischen Salon im Café PARKS.

Am übernächsten Sonntag, 18. Februar stellt Physiker und Buchautor Dr. Bernd Vowinkel im Humanistischen Salon sein gerade neu erschienenes Buch »Wissen statt Glauben!« vor. Das darin beschriebene Weltbild des neuen Humanismus ist keine weitere subjektive Weltanschauung, sondern der Versuch, die Welt mit den objektiven Methoden der Wissenschaft und basierend auf deren Fakten zu beschreiben. Interessierte sind ab 11 Uhr im Café PARKS im Nürnberger Stadtpark herzlich eingeladen, bei Brunch und Klaviermusik mitzudiskutieren! (Eintritt: 9 Euro / erm.: 6 Euro für Studierende; zzgl. Getränke und Verzehr; keine Voranmeldung, Karten nur vor Ort.)

Große Fortschritte in den Naturwissenschaften und speziell in der Hirnforschung haben in den letzten Jahrzehnten zu einem neuen, wissensbasierten Menschenbild geführt. Mit dem Verlust der Herausgehobenheit des Menschen über die Natur sind auch einige ethische Positionen neu zu überdenken. Sollte es mittels künstlicher Intelligenz gelingen, die geistigen Fähigkeiten des Menschen zu imitieren, so würde das zu einem tieferen Verständnis der Vorgänge im Gehirn führen. Der Schritt zu einer überlegenen Intelligenz wäre dann allerdings nur ein kleiner – eine existenzielle Herausforderung für die Menschheit, so der Physiker und Autor Bernd Vowinkel.

Nächste Termine des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs:

20. Februar: Vortrag »Außenseiter in der Wissenschaft« von Prof. Dr. Franz Wuketits in der Reihe »Vom Reiz des Wissens« im Planetarium.

13.-15. April: Symposium Kortizes »Was hält uns jung?«, GNM.

ab April: Vortragsreihe »Vom Reiz der Sinne« im Planetarium.

ab Juni: Vortragsreihe »Vom Reiz des Übersinnlichen« im Planetarium.

Humanistischer Salon im PARKS: Der Humanistische Salon (Motto: »Starke Themen, steile Thesen, markante Charaktere«) findet sonntags ab 11 Uhr im Café PARKS (Stadtpark Nürnberg) statt. Er versteht sich als Treffpunkt für aufgeschlossene Menschen, die kreative Ideen und klare Worte schätzen und gerne über den Tag hinausdenken. Ähnlich wie in den Salons der Aufklärung werden hier die Fortschritte der Wissenschaften und die Argumente der Philosophie präsentiert und diskutiert.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 04/2018; Nürnberg, 25.01.2018

Erkenntnis und ihre Kritik im Planetarium
Erlanger Philosoph über Wissenschaft als Methode

Eine Kooperationsveranstaltung des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes mit dem Zentralinstitut für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen ZiWiS an der FAU Erlangen-Nürnberg.

Am Dienstag, 6. Februar, um 19.30 Uhr spricht der Erlanger Philosophieprofessor Gerhard Ernst in der Reihe »Vom Reiz des Wissens« im Nürnberger Planetarium über die Natur wissenschaftlicher Erkenntnis. Jede/r kann teilnehmen, Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg (Kurs 00942). Der Eintritt ist für Mitarbeiter/innen und Studierende der FAU unter Vorlage der FAU-Card frei.

»Was ist wissenschaftliche Erkenntnis?« fragt Professor Dr. Gerhard Ernst vom Lehrstuhl für Philosophie an der FAU in seinem Vortrag. Einem breiteren Publikum wurde er vor allem durch sein Buch »Denken wie ein Philosoph. Eine Anleitung in sieben Tagen« (München 2012) bekannt. Im 20. Jahrhundert hat die moderne Wissenschaftstheorie verschiedene Antworten auf die eingangs gestellte Frage entwickelt – und verworfen. In seinem Vortrag gibt Ernst Einblick in die Stärken und Schwächen der klassischen Antworten auf die Frage nach der Natur wissenschaftlicher Erkenntnis und skizziert selbst eine vermittelnde Position.

Die weiteren Vorträge der Reihe »Vom Reiz des Wissens«:

Dienstag, 20. Februar, 19.30 Uhr: Prof. Dr. Franz Wuketits
Pioniere und Querdenker
Außenseiter in der Wissenschaft [Anmeldung/BZ Kurs-Nr. 00943]

Dienstag, 6. März, 19.30 Uhr: Prof. Dr. Dr. Rafaela Hillerbrand
Freiheit und Objektivität der Forschung
Wissenschaft im postfaktischen Zeitalter [Anmeldung/BZ Kurs-Nr. 00944]

Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich: lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 03/2018; Nürnberg, 16.01.2018

Vom Reiz des Wissens: Wissenschaft und Erkenntnis
Neue Vortragsreihe im Planetarium geht an den Start

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes und das FAU- Institut für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen ZiWiS bieten vier hochkarätige Vorträge für die interessierte Öffentlichkeit in Nürnberg an.

Am Dienstag, 23. Januar, um 19:30 Uhr eröffnet der prominente Autor und Wissenschaftspublizist Ernst-Peter Fischer eine neue Vortragsreihe im Planetarium. Unter dem Motto »Vom Reiz des Wissens« sprechen renommierte Forscher und eine Forscherin über Wissenschaft und Erkenntnis, über die Verlässlichkeit der Forschungsmethoden, die Selbstkorrektur der Wissenschaft, den Einfluss externer Interessen und Bewertungen, aber auch die Rolle des forschenden Menschen. Wissenschaft lebt von Zweifel, Offenheit und Begeisterung.

Jede/r kann teilnehmen. Eine Kooperation des Instituts Kortizes und der FAU-Einrichtung ZiWiS mit dem Planetarium Nürnberg macht diese Reihe möglich. Anmeldung über das Bildungszentrum Nürnberg.

Zur Eröffnung der Reihe spricht Professor Ernst-Peter Fischer über die Folgen der Wissenschaft für unser Weltbild. Der Wissenschaftshistoriker stellt fest, dass Wissenschaft die Geheimnisse der Welt nicht »entzaubert«, sondern sie im Gegenteil vertieft und sogar romantisiert: »Wissenschaft erhöht das Gefühl für das Geheimnisvolle, und wer sie verstehen will, kann es mit seinem Herzen versuchen.«

Die weiteren Vorträge der Reihe:
Dienstag, 6. Februar, 19.30 Uhr: Prof. Dr. Gerhard Ernst
Was ist wissenschaftliche Erkenntnis?
Eine kritische Stellungnahme

Dienstag, 20. Februar, 19.30 Uhr: Prof. Dr. Franz Wuketits
Pioniere und Querdenker
Außenseiter in der Wissenschaft

Dienstag, 6. März, 19.30 Uhr: Prof. Dr. Dr. Rafaela Hillerbrand
Freiheit und Objektivität der Forschung
Wissenschaft im postfaktischen Zeitalter

Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich: lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 02/2018; Nürnberg, 12.01.2018

Zwischen »Biologismus« und »Gender-Wahn«?
Sozialpsychologin und Soziobiologe über Geschlechterrollen

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes lädt ein zu einem
»Forum der heißen Debatten« im Humanistischen Salon im Café PARKS.

Am übernächsten Sonntag, 21. Januar bietet der Humanistische Salon im Parks ein Forum für eine besonders »heiße Debatte«: Die neue Lehrstuhlinhaberin für Sozialpsychologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. Dr. Susanne Bruckmüller, diskutiert mit dem Biophilosophen Prof. Dr. Eckart Voland über »Geschlechterverhältnisse zwischen biologischer und sozialer Identität«. Interessierte sind ab 11 Uhr im Café PARKS im Nürnberger Stadtpark herzlich eingeladen, bei Brunch und Klaviermusik mitzudiskutieren! (Eintritt: 9 Euro / erm.: 6 Euro für Studierende; zzgl. Getränke und Verzehr; keine Voranmeldung, Karten nur vor Ort.)

Wissenschaftliche Fragen zu Geschlecht und Gender erscheinen oft untrennbar mit politischen Fragen verknüpft. Denn Konservative begrüßen biologische Erklärungen für die Verhaltensunterschiede zwischen Männern und Frauen oft als Bestätigung ihres Weltbildes. Und Progressive sehen sozialwissenschaftliche Erklärungen für Geschlechtsunterschiede gern als Beweis für die Veränderbarkeit gesellschaftlicher Verhältnisse. Diese politische Polarisierung belastet das Verhältnis der betroffenen Disziplinen aus den Bio- und Sozialwissenschaften und macht die Diskussion über Fächergrenzen hinweg schwierig. Kann Verständigung und Austausch dennoch gelingen? Oder ist ein Konflikt der Erklärungsansätze unvermeidlich?

Nächste Termine:
Der nächste Humanistische Salon im Café PARKS:
18. Februar 2018: Das Menschenbild des neuen Humanismus.

Weitere Termine von Kortizes in der Reihe »Vom Reiz des Wissens« im Planetarium:
21. Januar, 6. Februar, 20. Februar und 6. März.
Symposium Kortizes »Was hält uns jung?«, 13.-15. April, GNM.

Humanistischer Salon im PARKS: Der Humanistische Salon (Motto: »Starke Themen, steile Thesen, markante Charaktere«) findet sonntags ab 11 Uhr im Café PARKS (Stadtpark Nürnberg) statt. Er versteht sich als Treffpunkt für aufgeschlossene Menschen, die kreative Ideen und klare Worte schätzen und gerne über den Tag hinausdenken. Ähnlich wie in den Salons der Aufklärung werden hier die Fortschritte der Wissenschaften und die Argumente der Philosophie präsentiert und diskutiert.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 01/2018; Nürnberg, 08.01.2018

Nürnberg im populärwissenschaftlichen Diskurs

Kortizes präsentiert Jahresprogramm
Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes bietet 2018 zahlreiche inspirierende Veranstaltungen für die interessierte Öffentlichkeit an.

Seit März 2017 bietet das gemeinnützige Institut Kortizes Veranstaltungen für die breite Öffentlichkeit im Bereich der Kognitions- und Neurowissenschaften, der Psychologie und Philosophie sowie verwandter Wissenschaften an. 2018 steht ein Wochenend-Symposium zum Thema »Was hält uns jung?« im Zentrum, das vom 13. bis 15. April im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg stattfindet. Mit dabei sind renommierte Referenten wie Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Dr. Henning Beck und Prof. Dr. Martin Korte sowie weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bereit sind, ihre aktuellen Forschungsergebnisse vorzustellen und sich dem öffentlichen Diskurs zu stellen.

Neben der Fortsetzung des Humanistischen Salons im PARKS mit zwei Terminen bietet Kortizes 2018 drei Vortragsreihen an: »Vom Reiz des Wissens« (23.01.-06.03.), »Vom Reiz der Sinne« (03.04.-29.05.) und »Vom Reiz des Übersinnlichen« (12.06.-24.07.). Die Vorträge finden jeweils dienstags ab 19:30 Uhr im Nürnberger Planetarium statt. (Anmeldung übers Bildungszentrum.)

Höhepunkt der Kortizes-Aktivitäten 2018 ist das oben erwähnte Symposium »Was hält uns jung? Neuronale Perspektiven für den Umgang mit Neuem« vom 13. bis 15. April 2018 im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg. Die Referentinnen und Referenten: PD Dr. Eva-Maria Albers, Prof. Dr. Eckart Altenmüller, Prof. Dr. Annette Baudisch, Dr. Henning Beck, Dr. Anna Kornadt, Prof. Dr. Martin Korte, PD Dr. Sabine Müller, Prof. Dr. Rolf Oerter, Dr. Martina Schmidhuber, Prof. Dr. Harald Seubert, Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer.

Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich: lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissen- schaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produk- tiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

2017

Kortizes Pressemitteilung Nr. 18/2017; Nürnberg, 28.11.2017

Eine Welt ohne Abfall: »Cradle to Cradle«
Greenpeace-Mitbegründerin und Umweltwissenschaftler stellen ihr zukunftsweisendes Konzept in Nürnberg vor

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes lädt ein zu einem »Kasino der forschen Rede« im Humanistischen Salon im Café PARKS.

Am übernächsten Sonntag, 10. Dezember, sind zwei hochkarätige Umweltexperten zu Gast im Humanistischen Salon: Dr. Monika Griefahn, ehemalige Umweltministerin im Niedersächsischen Kabinett Schröder und ihr Ehemann Prof. Dr. Michael Braungart, Professor für Chemie und Verfahrenstechnik an der Erasmus-Universität Rotterdam, präsentieren gemeinsam ihr zukunftsweisendes Umweltkonzept Cradle to Cradle (»Von der Wiege bis zur Wiege«) für eine Welt ohne Abfall. Interessierte sind ab 11 Uhr im Café PARKS im Nürnberger Stadtpark herzlich eingeladen, bei Brunch und Klaviermusik mitzudiskutieren! (Eintritt: 9 Euro / erm.: 6 Euro für Studierende; zzgl. Getränke und Verzehr; keine Voranmeldung, Karten nur vor Ort.)

Energie sparen, enthaltsam sein, die Produktionsprozesse effizienter und weniger schädlich gestalten – solche Prinzipien von Nachhaltigkeit klingen nicht besonders attraktiv. Die Natur geht als Beispiel voran, indem sie verschwenderisch produziert. Das Cradle-to-Cradle-Prinzip orientiert sich an der Natur: Produkte und Produktionsprozesse sollen so entwickelt werden, dass Verschwendung kein Problem mehr ist. Sie sind für Mensch und Natur komplett unschädlich und sogar nützlich. Das Cradle-to-Cradle-Designkonzept bereitet den Weg zu einem neuen Wirtschaftssystem, in dem Innovation, Positivität, Qualität und Kreativität im Mittelpunkt stehen.

Weitere Termine des Humanistischen Salons im Café PARKS:
21. Januar 2018: Zwischen »Biologismus« und »Gender-Wahn«?
18. Februar 2018: Das Menschenbild des neuen Humanismus.

Humanistischer Salon im PARKS: Der Humanistische Salon (Motto: »Starke Themen, steile Thesen, markante Charaktere«) findet sonntags ab 11 Uhr im Café PARKS (Stadtpark Nürnberg) statt. Er versteht sich als Treffpunkt für aufgeschlossene Menschen, die kreative Ideen und klare Worte schätzen und gerne über den Tag hinausdenken. Ähnlich wie in den Salons der Aufklärung werden hier die Fortschritte der Wissenschaften und die Argumente der Philosophie präsentiert und diskutiert.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 17/2017 Nürnberg, 08.11.2017

Ludwig Feuerbach und die Sternwarte Nürnberg
Vortrag zum UNESCO-Welttag der Philosophie am 16.11.

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes und die Ludwig- Feuerbach-Gesellschaft laden ein zu einem Vortrag auf der Sternwarte.

Zum UNESCO-Welttag der Philosophie am Donnerstag nächster Woche, 16. November, erläutert der Vorsitzende der Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft Helmut Fink ab 19.30 Uhr auf der Sternwarte Nürnberg Leben und Philosophie des großen Freidenkers Ludwig Feuerbach, dessen Denkmal im September 1930 auf dem Rechenberg enthüllt wurde. (Eintritt: frei, keine Voranmeldung.)

Kein halbes Jahr nach der Enthüllung des Denkmals nahm die Sternwarte in dessen Sichtweite ihren Betrieb auf. Ludwig Feuerbach und die Nürnberger Volkssternwarte sind also Nachbarn seit 1931. Das Verständnis von Materie und Geist und das Verhältnis von Naturwissenschaft und Religion waren seit dem 19. Jahrhundert vielfachen Wandlungen unterworfen. Sind die religionskritischen Grundgedanken Feuerbachs heute noch aktuell? Die interessierte Öffentlichkeit ist eingeladen mitzudiskutieren!

Welttag der Philosophie: Die UNESCO-Generalkonferenz erklärte 2005 den dritten Donnerstag im November zum Welttag der Philosophie. Die Resolution 33C/Res. 37 erinnert daran, »dass Philosophie als Disziplin zum kritischen und unabhängigen Denken ermutigt und auf ein besseres Verständnis der Welt hinwirken und Toleranz und Frieden fördern kann«. Der Welttag soll »der Philosophie zu größerer Anerkennung verhelfen und ihr und der philosophischen Lehre Auftrieb verleihen.«

Veranstalter: Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft
und
Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 16/2017 Nürnberg, 25.10.2017

Wissenschaft und Spiritualität
Zukunftsvision und Rückbesinnung im Humanistischen Salon

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes lädt ein zu einem »Podium der brisanten Bücher« im Humanistischen Salon im Café PARKS.

Am übernächsten Sonntag, 5. November, stellt der Schweizer Physiker, Unternehmer und Buchautor Dr. Lars Jaeger im Rahmen des Humanistischen Salons seine beiden aktuellen Bücher vor. Interessierte sind ab 11 Uhr im Café PARKS im Nürnberger Stadtpark herzlich eingeladen, bei Brunch und Klaviermusik mitzudiskutieren! (Eintritt: 9 Euro / erm.: 6 Euro für Studierende; zzgl. Getränke und Verzehr; keine Voranmeldung, Karten nur vor Ort.)

Die »Supermacht Wissenschaft« (so der Buchtitel von Jaegers aktuellem Werk) konfrontiert uns schon heute mit Schlüsseltechnologien, die gewaltige gesellschaftliche, soziale und kulturelle Veränderungen erwarten lassen. Der Autor hält ein »spirituelles Bewusstsein« für entscheidend, um den neuen technologischen Möglichkeiten angemessen zu begegnen. Dabei ist für ihn Spiritualität nicht etwa ein starrer und dogmatischer religiöser Glauben an etwas Jenseitiges. Ihm geht es vielmehr um eine innere Haltung, die das uneingeschränkte Streben nach Wahrheit umfasst, sowie eine bedingungslose Unbestechlichkeit, die von Interessen frei ist. Das »Podium der brisanten Bücher« blickt in die Zukunft und verbindet diesen Blick mit ethischen Überlegungen.

Weitere Termine des Humanistischen Salons im Café PARKS:
10. Dezember 2017, 21. Januar 2018 und 18. Februar 2018.

Humanistischer Salon im PARKS: Der Humanistische Salon (Motto: »Starke Themen, steile Thesen, markante Charaktere«) findet sonntags ab 11 Uhr im Café PARKS (Stadtpark Nürnberg) statt. Er versteht sich als Treffpunkt für aufgeschlossene Menschen, die kreative Ideen und klare Worte schätzen und gerne über den Tag hinausdenken. Ähnlich wie in den Salons der Aufklärung werden hier die Fortschritte der Wissenschaften und die Argumente der Philosophie präsentiert und diskutiert.

Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich:
lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 15/2017 Nürnberg, 04.10.2017

Ist Religion noch vermittelbar?
Humanistischer Salon startet mit Weltanschauungsdebatte

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes bietet mit dem Humanistischen Salon im PARKS Gelegenheit zur Diskussion über Religion.

Am kommenden Sonntag treffen zwei Theo- logen mit gegensätzlichen Standpunkten im Humanistischen Salon aufeinander: Professorin Johanna Haberer, Expertin für christliche Publizistik an der FAU, und Dr. Heinz-Werner Kubitza, Fundamentalkritiker der christlichen Überlieferung, üben sich im Café PARKS im Austausch ihrer Argumente. Interessierte sind herzlich eingeladen, bei Brunch und Klaviermusik mitzudiskutieren.

(Eintritt: 9 Euro / erm.: 6 Euro für Studieren- de; zzgl. Getränke und Verzehr; keine Voranmeldung, Karten nur vor Ort.)

Das Christentum ist in unserer Gesellschaft auf dem Rückzug. Die Bindung sinkt, der Zweifel wächst. Werte, Sinn und Verantwortung werden vielfach religionsfrei gesucht und gefunden. Die Ergebnisse historisch-kritischer Forschung lassen traditionelle Glaubensinhalte überholt erscheinen. Gleichzeitig haben jedoch fundamentalistische Flügel aller Religionen Zulauf. Woran liegt das? Und was bedeutet es für unsere Kultur? Erleben Sie im »Forum der heißen Debatten« eine spannende Begegnung der weltanschaulichen Lager!

Weitere Termine des Humanistischen Salons im Café PARKS: 05. November, 10. Dezember, 21. Januar und 18. Februar.

Humanistischer Salon im PARKS: Der Humanistische Salon (Motto: »Starke Themen, steile Thesen, markante Charaktere«) findet sonntags ab 11 Uhr im Café PARKS (Stadtpark Nürnberg) statt. Er versteht sich als Treffpunkt für aufgeschlossene Menschen, die kreative Ideen und klare Worte schätzen und gerne über den Tag hinausdenken. Ähnlich wie in den Salons der Aufklärung werden hier die Fortschritte der Wissenschaften und die Argumente der Philosophie präsentiert und diskutiert.

Veranstalter: Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes

Motto: Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich, lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 14/2017 Nürnberg, 27.09.2017

Neue Termine des Humanistischen Salons
Kulturelles Sonntagsangebot wird fortgesetzt

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes setzt ab Oktober Sonntagvormittags wieder auf Brunch und Philosophie mit Klaviermusik.

Im bevorstehenden Winterhalbjahr bietet der »Humanistische Salon« von Kortizes fünf neue Termine am Sonntagvormittag (ab 11 Uhr) mit der Möglichkeit zum humanistisch-philosophischen Gedankenaustausch bei Brunch und Salonatmosphäre. Treffpunkt ist das Café PARKS im Nürnberger Stadtpark, teilnehmen kann wie immer jede/r Interessierte:.

Weltanschauliche Kontroversen und Zukunftsthemen bestimmen das Programm:

Am 8. Oktober startet der Humanistische Salon mit einem »Forum heißer Debatten«: Die Erlanger Theologin Johanna Haberer, Professorin für Christliche Publizistik an der FAU, stellt sich der Diskussion mit dem Religionskritiker Heinz-Werner Kubitza, Autor der Bücher-Trilogie »Der Jesus-Wahn«, »Der Dogmen-Wahn« und »Der Glaubens-Wahn«.

Am 5. November stellt Lars Jaeger, Physiker und Unternehmensberater aus der Schweiz, sein neues Buch »Supermacht Wissenschaft« vor, in dem er gewaltige gesellschaftliche, soziale und kulturelle Veränderungen in den nächsten Jahren prognostiziert.

Am 10. Dezember sind eine ehemalige Ministerin aus dem Kabinett von Kanzler Gerhard Schröder und ein als internationaler Umweltforschungsberater tätiger Chemie-Professor in Nürnberg zu Gast: Monika Griefahn und Michael Braungart präsentieren ihr wegweisendes Konzept Cradle-to-Cradle (»von der Wiege bis zur Wiege«), mit dem nach dem Vorbild der Natur Produkte und Produktionsprozesse so entwickelt werden sollen, dass Verschwendung kein Problem mehr ist.

Am 21. Januar und 18. Februar geht es mit einer Debatte um »Geschlechterverhältnisse zwischen biologischer und sozialer Identität« und einer Buchvorstellung über säkularen Humanismus und Künstliche Intelligenz weiter.

Humanistischer Salon im PARKS: Der Humanistische Salon (Motto: »Starke Themen, steile Thesen, markante Charaktere«) findet sonntags ab 11 Uhr im Café PARKS (Stadtpark Nürnberg) statt. Er versteht sich als Treffpunkt für aufgeschlossene Menschen, die kreative Ideen und klare Worte schätzen und gerne über den Tag hinausdenken. Ähnlich wie in den Salons der Aufklärung werden hier die Fortschritte der Wissenschaften und die Argumente der Philosophie präsentiert und diskutiert.

Veranstalter: Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes

Motto: Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich, lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 13/2017 Nürnberg, 26.07.2017

Rekordbesuch beim populärwissenschaftlichen Diskurs
Beliebte Vorträge des Instituts »Kortizes« im Planetarium

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes zieht eine positive Bilanz der Reihen »Vom Reiz der Sinne« und »Vom Reiz des Übersinnlichen«.

Insgesamt knapp über 1.500 Gäste nahmen bis gestern, 25. Juli, das Angebot wahr, im zweiwöchentlichen Rhythmus mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen: Die Vortragsreihen »Vom Reiz der Sinne« und »Vom Reiz des Übersinnlichen«, mit denen Kortizes an den Start ging, zählten zu den bestbesuchten populärwissenschaftlichen Angeboten des Planetariums. Die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2014 mit 1.320 Besuchern in zehn Vorträgen wurde damit deutlich überboten (diesmal sogar in nur neun Vorträgen – ein Vortrag entfiel wegen Erkrankung der Referentin). Zwei Vorträge sind als Video-Mitschnitt verfügbar.

»Die erfreulich hohe Resonanz zeigt, dass sich die Menschen in unserer Region nicht mit postfaktischen Beschwichtigungen und behaupteten Fake News abspeisen lassen und den populärwissenschaftlichen Diskurs mit renommierten Forscherpersönlichkeiten suchen und schätzen«, stellt Dr. Rainer Rosenzweig fest. Er ist Leiter des gemeinnützigen Instituts Kortizes, das sich zum Ziel gesetzt hat, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen.

»Einen großen Anteil an dem Erfolg hat die kollegiale Zusammenarbeit der beteiligten Kooperationspartner. Dank gebührt dabei vor allem dem Planetarium und seinem Chef Dr. Klaus Herzig sowie den engagierten Kolleginnen und Kollegen aus dem ehrenamtlichen Team Kortizes«, so Rosenzweig weiter.

Kortizes ist seit März 2017 in Nürnberg aktiv, zunächst vor allem in kogniti- ons- und neurowissenschaftlichen Themenfeldern, aber auch darüber hinaus im Nachdenken über Wissenschaft, Philosophie und dem Transfer in sozialverträgliche Praxis. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen.

Nach der Sommerpause wird Kortizes seine Aktivitäten in Nürnberg fortführen und ausbauen: So ist ab Oktober eine Neuauflage des Humanistischen Salons im Stadtpark-Café PARKS geplant, der in der vergangenen Wintersaison bereits ein breites Publikum fand. (Vier Veranstaltungen der ersten Staffel des Humanistischen Salons sind online verfügbar.) Zum UNESCO-Welttag der Philosophie am 16. November findet ein Vortrag über Ludwig Feuerbach auf der Sternwarte statt. Und im Frühjahr 2018 plant Kortizes ein populärwissenschaftliches Wochenendsymposium mit hochkarätigen Referentinnen und Referenten und bundesweiter Strahlkraft.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 12/2017 Nürnberg, 19.07.2017

Letzter Vortrag der Reihe »Vom Reiz des Übersinnlichen«
Ägyptische Weisheit und Esoterische Objekte

Nachwuchswissenschaftlerin präsentiert ihre Arbeit im Planetarium im Rahmen der Reihe des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes.

Am Dienstag, 25. Juli, 19.30 Uhr, erläutert die frisch promovierte Ägyptologin Yvonne Vossmann ihre eigenen aktuellen Forschungsergebnisse über moderne esoterische Legendenbildung und die damit verbundene Verwendung mythisierter Objekte wie zum Beispiel Amulette. Interessierte sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren.

In der esoterischen Populärkultur werden Objekte wie Amulette mit ägyptischen Motiven, Energiepyramiden, siderische »ägyptische« Pendel, »Pharao-Stäbe«, Räucherwerk und Flüssigkeiten mit neuen Bedeutungen belegt und erscheinen als Formen moderner Spiritualität. Vorstellungen über die Weisheit der Alten Ägypter werden überhöht, ihre Kulturleistungen mythisiert. Die Objekte werden gerne zur Legendenbildung missbraucht. Sie stehen im Kontext ritueller Handlungen und sollen der Gesundheit dienlich sein.

Yvonne Vosmann studierte Ägyptologie, Antike Kulturen und Religionswissenschaft in Göttingen. Seit ihrer Masterarbeit, in der sie Mumienfilme analy- sierte, befasst sie sich mit der Ägyptenrezeption in der Populärkultur. In ihrer Dissertation, die sie im Sommer 2017 an der Universität Göttingen abschloss, untersuchte sie »ägyptosophische Objekte« im Internet.
Der Vortrag stellt einzelne Objekte vor und zeigt anhand dieser Objekte die Verortung des Themas in der europäischen Kulturgeschichte auf. Esoterik, Exotismus und Orientalismus formten über die Jahrhunderte das Bild des Alten Ägypten als Land des Geheimwissens, was bis heute überdauert.

Anmeldung über BZ/Planetarium, Restkarten vor Ort: 7,50 € / 5 € erm.

Dieser Vortrag bildet den vorübergehenden Abschluss einer der bestbesuchtesten Vor- tragsreihen im Nürnberger Planetarium mit über 1.400 Besuchern in acht Vorträgen.

Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich:
lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 11/2017 Nürnberg, 04.07.2017

Bekenntnisse einer Ex-Homöopathin
Globuli zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Prominente Homöopathie-Kritikerin spricht im Planetarium in der Reihe »Vom Reiz des Übersinnlichen« des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes.

Am Dienstag, 11. Juli, 19.30 Uhr, erklärt die Ärztin Dr. Natalie Grams im Nürnberger Planetarium, weshalb sie – als ehemals glühende Homöopathin mit erfolgreicher Praxis – ihre homöopathische Arbeit aufgegeben hat und sich heute auf der Kritikerseite für die Aufklärung über Homöopathie einsetzt. Eine Bestandsaufnahme der Homöopathie zwischen Wunsch und Wirklichkeit, diskutieren Sie mit!

Während mehr und mehr Menschen auf die Homöopathie schwören, kann wissenschaftlich gesehen kaum etwas an der 200 Jahre alten Methode heute noch Bestand haben. Wo ist die Homöopathie heute anzusiedeln? Welche Schlüsse können wir aus ihrer Beliebtheit ziehen? Und warum kann sie heute ganz klar kein Teil der Medizin mehr sein?

Dr. Natalie Grams ist inzwischen als Kommunikationsmanagerin für die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften GWUP tätig. Als Leiterin des Informationsnetzwerks Homöopathie setzt sie sich dort und in ihrem Blog homoeopathie-neu-gedacht.blogspot.de dafür ein, dass Patienten und Laien über die Homöopathie zunehmend richtig informiert werden. Alle Interessierten – überzeugte Homöopathie-Anhänger ebenso wie Kritiker – sind herzlich eingeladen mit ihr zu diskutieren!

Anmeldung über BZ/Planetarium, Restkarten vor Ort: 7,50 € / 5 € erm.

Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich:
lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 10/2017 Nürnberg, 21.06.2017

Vortrag Anousch Müller entfällt

Die Reihe »Vom Reiz des Übersinnlichen« des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes wird am 11. Juli im Planetarium fortgesetzt.

Der für Dienstag, 27. Juni, angekündigte Vortrag der Journalistin und Buch-Autorin Anousch Müller im Nürnberger Planetarium muss leider krankheitsbedingt entfallen.

Die Reihe »Vom Reiz des Übersinnlichen« des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes wird somit erst am Dienstag, 11. Juli fortgesetzt. Dann spricht Deutschlands prominenteste und erfolgreichste Homöopathie-Kritikerin Dr. Natalie Grams über ihre Erfahrungen.

Anmeldung über BZ/Planetarium, Restkarten vor Ort: 7,50 € / 5 € erm.

Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich:
lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen.

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Kortizes Pressemitteilung Nr. 09/2017 Nürnberg, 07.06.2017

Irrige Überzeugungen durch Fehlinterpretationen
Wahn, Wunsch und Wirklichkeit in der Statistik

Münchner Statistikerin spricht im Planetarium in der Reihe »Vom Reiz des Übersinnlichen« des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes.

Am kommenden Dienstag, 13. Juni, 19.30 Uhr, erläutert die Psychologin und Diplom-Statistikerin Katharina Schüller im Nürnberger Planetarium, dass falsch berechnete, falsch verwendete oder auch nur falsch interpretierte Statistiken oft zu irrigen Überzeugungen führen und wie diese Fehler vermieden werden können. Interessierte sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren.

»Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast.« Dieses (wohl irrtümlich dem ehemaligen britischen Premierminister Sir Winston Churchill zugesprochene) Zitat signalisiert ein abgrundtiefes Misstrauen gegen diese
»größtmögliche Art des Lügens«. Zu Unrecht, wie die Psychologin und Statistik-Expertin Katharina Schüller festhält. Denn richtig interpretiert, liefert die statistische Methodik durchaus wertvolle Erkenntnisse an Stellen, bei denen unsere Intuition versagt. Fehler beim Verständnis von Statistik entstehen häufig dann, wenn Entscheidungen und Meinungen eigentlich schon feststehen und eine Statistik nur noch das rechtfertigen soll, was ohnehin schon längst beschlossene Sache ist.

Katharina Schüller ist Psychologin, Diplom-Statistikerin, Gründerin des statis- tischen Beratungsunternehmens »Stat-Up« in München und Sachbuch-Autorin (»Statistik und Intuition: Alltagsbeispiele kritisch hinterfragt«, Springer Spektrum 2016). Über 15 Jahre Erfahrung in der Statistik haben Frau Schüller zu einer Expertin in praktisch allen Anwendungsgebieten gemacht – von der Medizin- und Biostatistik über die Finanzmathematik bis zur Versuchsplanung und Qualitätssicherung in der Industrie.

Anmeldung über BZ/Planetarium, Restkarten vor Ort: 7,50 € / 5 € erm.

Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich:
lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen.

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Kortizes Pressemitteilung Nr. 08/2017 Nürnberg, 31.05.2017

Rekordbesuch bei Vortragsreihe im Planetarium
Fortsetzung: »Vom Reiz des Übersinnlichen« ab 06. Juni

Mehr als 800 Interessierte besuchten die fünf Vorträge der Reihe »Vom Reiz der Sinne« des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes«. Im Juni und Juli folgt die Kortizes-Reihe »Vom Reiz des Übersinnlichen«.

Mit 815 gezählten Besucher(inne)n übertrifft die Vortragsreihe »Vom Reiz der Sinne« alle Erwartungen der Veranstal- ter. »Die Vorträge der Reihe waren durchweg bestens besucht, zwei da- von sogar restlos ausverkauft. Offensichtlich haben wir die richtigen Themen aufgegriffen!«, freut sich Planetariums-Chef Dr. Klaus Herzig.

Dr. Rainer Rosenzweig vom Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« blickt bereits voraus auf die nun folgende Reihe »Vom Reiz des Übersinnlichen«, in der fünf Referentinnen zu außergewöhnlichen Thesen kritisch Stellung nehmen werden. Der erste Vortrag ist bereits ausverkauft. Für die vier weiteren gibt es noch Karten.

Der auf den 6. Juni 2017 verlegte Vortrag der forensischen Psychologin Lydia Benecke »Die Psychologie des Bösen« ist bereits restlos ausverkauft. Noch Karten sind für die vier weiteren Themen zu haben:

Dienstag, 13. Juni:
Dr. Katharina Schüller
Wahn, Wunsch und Wirklichkeit in der Statistik
Wie durch statistische Interpretationsfehler irrige Überzeugungen entstehen

Dienstag, 27. Juni:
Anousch Müller
Mehr Dinge zwischen Himmel und Erde?
Wie Heilpraktiker mit esoterischen Vorstellungen arbeiten

Dienstag, 11. Juli:
Dr. Natalie Grams
Globuli zwischen Wunsch und Wirklichkeit Bekenntnisse einer Ex-Homöopathin

Dienstag, 25. Juli:
Yvonne Vosmann
Ägyptische Weisheit?
Geschichte, Tradition und Innovation esoterischer Objekte

Anmeldung über BZ/Planetarium, Restkarten vor Ort: 7,50 € / 5 € erm.

Jede/r kann teilnehmen:
In der Vortragsreihe »Vom Reiz des Übersinnlichen« stellen fünf Wissenschaftlerinnen ihre aktuellen Forschungsergebnisse einem breiten interessierten Publikum vor und laden ein zur Diskussion.

Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich:
lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 07/2017 Nürnberg, 10.05.2017

Sehen – unser wichtigster Sinn
Von molekularen Sensoren zum menschlichen Auge

Erlanger Neurobiologe (FAU) spricht im Planetarium in der Reihe »Vom Reiz der Sinne« des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes«.

Am kommenden Dienstag, 16. Mai, 19.30 Uhr, präsentiert der Erlanger Neurobiologe Prof. Dr. Andreas Feigenspan im Nürnberger Planetarium faszinierende wissenschaftliche Erkenntnisse über die facettenreiche Evolution des wichtigsten aller menschlichen Sinne, des Sehens. Interessierte sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren.

Die treibende Kraft für die Entwicklung unseres Sehsinns waren Aufgaben in der Evolution, die immer anspruchsvoller wurden – von lichtempfindlichen Molekülen bis hin zu den komplexen Augentypen der Insekten und Wirbeltiere. Dabei führten vier fundamentale Entwicklungsschritte von der einfachen Wahrnehmung von Hell und Dunkel zu hochauflösendem Farbensehen, die im Vortrag vorgestellt und erläutert werden. Auf jeder Komplexitätsstufe sind die Sehsysteme für bestimmte Aufgaben optimiert. Indem sie Organismen eine perfekte Anpassung visuellen Verhaltens ermöglichen, leisten sie einen ent- scheidenden Beitrag zu deren evolutivem Erfolg.

Andreas Feigenspan ist seit 2009 Professor für Neurobiologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind die molekulare Physiologie der synaptischen Übertragung in der Netzhaut, Eigenschaften von Ionenkanälen als Grundlage neuronaler Signalverarbeitung sowie die raumzeitliche Kodierung visueller Informationen.

Anmeldung über BZ/Planetarium, Restkarten vor Ort: 7,50 € / 5 € erm.

Jede/r kann teilnehmen:
In der Vortragsreihe »Vom Reiz der Sinne« stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre aktuellen Forschungsergebnisse einem breiten interessierten Publikum vor und laden ein zur Diskussion.

Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich:
lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 06/2017 Nürnberg, 04.05.2017

Humanistischer Salon: Ist Religion Privatsache?
Diskussion mit Hamed Abdel-Samad in Nürnberg

Der Humanistische Salon zu Gast im Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg

Am Sonntag, 14. Mai, vormittags, spricht der ägyptisch-deutsche Politikwissenschaftler und Publizist Hamed Abdel-Samad im Caritas-Pirckheimer-Haus in der Nürnberger Innenstadt über Religionsfreiheit und ihre Grenzen. Die Grenzen seiner Freiheit muss der Religionskritiker tagtäglich am eigenen Leib erleben: Seit Jahren wird er von islamischen Fundamentalisten mit dem Tode bedroht. Doch er hat den Mut, sich nicht zum Schweigen bringen zu lassen.

Die Religionsfreiheit ist ein Grund- und Menschenrecht. Dazu gehört das Recht, eine Religion zu kritisieren oder sie zu verlassen. Viele Religionsführer erkennen dies jedoch nur eingeschränkt an. In seinen Büchern »Der Koran«, »Mohamed« und »Der islamische Faschismus« mahnt Hamed Abdel-Samad daher für den Islam eine Reform des Denkens an. Vor diesem Hintergrund ist auch das kooperative Verhältnis von Staat und Kirche in Deutschland neu zu diskutieren.

Moderiert wird die Veranstaltung von Helmut Fink. Für die Salonatmosphäre sorgt der Pianist Claus Gebert. Vor und nach dem Vortrag sowie in der Pause besteht Gelegenheit zu Begegnung und Imbiss im Foyer. Der Humanistische Salon ist ein Treffpunkt für aufgeschlossene Menschen, die kreative Ideen und klare Worte schätzen und gerne über den Tag hinausdenken. Ähnlich wie in den Salons der Aufklärung werden die Fortschritte der Wissenschaften und die Argumente der Philosophie präsentiert und diskutiert. Jede/r kann teilnehmen.

Beginn Frühstück: 10.30 Uhr, Beginn Vortrag: 11.30 Uhr. Kartenreservierung (mit freier Platzwahl) per E-Mail beim CPH möglich, solange der Vorrat reicht, Restkarten vor Ort: 9 € / 6 € erm. (zzgl. Frühstück).

Veranstalter ist die Giordano-Bruno-Stiftung, unterstützt durch das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes«.

Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich:
lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 05/2017 Nürnberg, 26.04.2017

Das Ich und mein Körper
Körperwahrnehmung und Selbst-Bewusstsein

Münchner Kognitionspsychologin (LMU) referiert in der Reihe »Vom Reiz der Sinne« des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes«.

Am kommenden Dienstag, 2. Mai, 19.30 Uhr, spricht die Hirnforscherin Prof. Dr. Simone Schütz-Bosbach im Nürnberger Planetarium darüber, wie es unserem Gehirn gelingt, aus der Vielzahl eintreffender Sinnesdaten ein Bewusstsein des eigenen Körpers (re-)konstruieren. Interessierte sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren.

Wo hört das Ich auf, und wo beginnt die Welt? Die Frage nach dem Ursprung des Ich-Bewusstseins beim Menschen ist in den vergangenen Jahren von den kognitiven Neurowissenschaften neu entdeckt worden. So zeigen aktuelle Forschungen, dass zentrale Aspekte unseres Selbst unmittelbar in unserem Körper verortet und als Begleitprodukt von Handlungen charakterisiert werden. Die Referentin Simone Schütz-Bosbach habilitierte sich in Erlangen an der FAU und ist inzwischen Professorin für Experimentelle Neurokognitionspsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Ihre Forschung beschäftigt sich mit den kognitiven und neuronalen Grundlagen der menschlichen Wahrnehmung und des Handelns.

Anmeldung über BZ/Planetarium, Restkarten vor Ort: 7,50 € / 5 € erm.

Weiterer Vortrag der Reihe, jeweils dienstags 19.30 Uhr im Planetarium:

Dienstag, 16. Mai:
Prof. Dr. Andreas Feigenspan
Die Evolution des Sehens. Von molekularen Sensoren zum menschlichen Auge

Ab 6. Juni folgt die Reihe »Vom Reiz des Übersinnlichen« mit diesen Terminen:
6. Juni: Lydia Benecke / 13. Juni: Dr. Katharina Schüller / 27. Juni: Anousch Müller / 11. Juli: Dr. Natalie Grams / 25. Juli: Dr. Yvonne Vosmann.

Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich:
lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 04/2017 Nürnberg, 12.04.2017

Talent oder Training: Übung macht den Meister?
Wie unser Gehirn durch musikalisches Training geformt wird

Bonner Nachwuchswissenschaftlerin referiert in der Reihe »Vom Reiz der Sinne« des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes«.

Am kommenden Dienstag nach den Osterfeiertagen, 18. April, 19.30 Uhr, stellt die Bonner Kognitionspsychologin Dr. Sibylle Herholz im Planetarium Nürnberg ihre aktuellen Forschungen zur Musikverarbeitung im Gehirn vor und lädt zur Diskussion ein.

Wenn wir ein Musikinstrument erlernen, verändert sich dadurch unser Gehirn. Bis vor wenigen Jahren dachte man noch pauschal »Übung macht den Meister«. Neue Forschungsergebnisse zeigen nun insbesondere, dass bereits vor dem Beginn eines musikalischen Trainings Weichenstellungen im Gehirn nachweisbar sind, die dafür sorgen, dass manche Menschen leichter lernen als andere. Dabei zeigen sich »Talent« und Trainingseffekte in unterschiedlichen Gehirnregionen. Konsequenzen hat dies für klinische Anwendungen von musikalischem Training wie beispielsweise motorische Rehabilitation nach Schlaganfällen und Demenzprävention.

Anmeldung über BZ/Planetarium, Restkarten vor Ort: 7,50 € / 5 € erm.

Weitere Vorträge der Reihe, jeweils dienstags 19.30 Uhr im Planetarium:

Dienstag, 2. Mai:
Prof. Dr. Simone Schütz-Bosbach
Das Ich und mein Körper. Wie durch sensomotorische Erfahrung Selbst-Bewusstsein entsteht

Dienstag, 16. Mai:
Prof. Dr. Andreas Feigenspan
Die Evolution des Sehens. Von molekularen Sensoren zum menschlichen Auge

Am 6. Juni folgt darauf die Reihe »Vom Reiz des Übersinnlichen«.

Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich:
lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 03/2017; Nürnberg, 29.03.2017

Täuschungen als »Puzzlespiel der Sinne«
Wahrnehmungsillusionen im Planetarium

Ulmer Wissenschaftler präsentiert in der Reihe »Vom Reiz der Sinne« des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« seine Forschungen.

Der Ulmer Kognitionswissenschaftler Professor Dr. Mark Ernst kommt nach Nürnberg: Am kommenden Dienstag, 4. April stellt er um 19.30 Uhr im Nürnberger Planetarium am Plärrer seine aktuellen Forschungsergebnisse vor und lädt zur Diskussion ein. Das menschliche Handeln erfordert ein reibungsloses Zusammenspiel aller Sinne. In seinem Vortrag zeigt Professor Dr. Marc Ernst aus Ulm, wie das menschliche Gehirn in geradezu optimaler Weise verschiedene Sinneseindrücke kombiniert, um eine möglichst genaue Abbildung der Umwelt zu erschaffen. Paradoxerweise resultiert gerade aus dieser optimierten Gehirnleistung eine Vielzahl von Wahrnehmungsillusionen. Erklärungen dieser Illusionen sind zentral für die Entschlüsselung der Gehirnaktivitäten beim Wahr- nehmen. Marc Ernst ist Neurowissenschaftler, Kognitionspsychologe und Leiter der Abteilung Angewandte Kognitionspsychologie der Universität Ulm.

Anmeldung über BZ/Planetarium, Restkarten vor Ort: 7,50€ / 5€ erm.

Weitere Vorträge der Reihe, jeweils dienstags 19.30 Uhr im Planetarium:

Dienstag, 18. April:
Dr. Sibylle Herholz:
Macht Übung den Meister? Wie unser Gehirn durch musikalisches Training
geformt wird – und welche Rolle Talent dabei spielt

Dienstag, 2. Mai:
Prof. Dr. Simone Schütz-Bosbach
Das Ich und mein Körper. Wie durch sensomotorische Erfahrung Selbst-Bewusstsein entsteht

Dienstag, 16. Mai:
Prof. Dr. Andreas Feigenspan Die Evolution des Sehens. Von molekularen Sensoren zum menschlichen Auge
Am 6. Juni folgt darauf die Reihe »Vom Reiz des Übersinnlichen«.

Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich:
lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen: www.kortizes.de

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 02/2017 Nürnberg, 15.03.2017

Vom Reiz der Sinne
Vortragsreihe über Wahrnehmung und Gehirn

Das Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes bietet inspirierende Vorträge im Nürnberger Planetarium am Plärrer.

Von Sinnen handelt auch die Fortsetzung der seit 2011 beliebten Vortragsreihe im Nürnberger Planetarium. Sie beginnt am Dienstag, 21. März um 19.30 Uhr mit einem Vortrag des prominenten Hirnforschers Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer. Weitere renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten aus ihren aktuellen Forschungen und geben einen Überblick über Sinne und Werte, Hören und Fühlen, über Selbstwahrnehmung und über die Evolution des Sinnes, der unser (Er-)Leben weitgehend dominiert: das Sehen.

Die Vorträge der Reihe folgen im zweiwöchentlichen Abstand, jeweils dienstags 19.30 Uhr im Nürnberger Planetarium am Plärrer:

Dienstag, 21. März:
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer
Sinne, Werte, Moral. Von der Wahrnehmung zur Ethik

Dienstag, 4. April:
Prof. Dr. Marc O. Ernst
Das Puzzlespiel der Sinne. Wahrnehmungstäuschungen als Ausdruck optimaler Informationsverarbeitung

Dienstag, 18. April:
Dr. Sibylle Herholz
Macht Übung den Meister? Wie unser Gehirn durch musikalisches Training geformt wird – und welche Rolle Talent dabei spielt

Dienstag, 2. Mai:
Prof. Dr. Simone Schütz-Bosbach
Das Ich und mein Körper. Wie durch sensomotorische Erfahrung Selbst-Bewusstsein entsteht

Dienstag, 16. Mai:
Prof. Dr. Andreas Feigenspan
Die Evolution des Sehens. Von molekularen Sensoren zum menschlichen Auge

Anmeldung jeweils über BZ/Planetarium, Restkarten vor Ort: 7,50€ / 5€ erm.

Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich: lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehehe PDF der Pressemitteilung.

Kortizes Pressemitteilung Nr. 01/2017 Nürnberg, 07.03.2017

Science meets Comedy & Ethik trifft Medizin: Vergnügliches und ernsthafte Debatten in der brainWEEK
Neues Institut »Kortizes« setzt auf bewährte Veranstaltungstradition

Die internationale Woche des Gehirns wird seit vielen Jahren von der US-amerikanischen DANA Foundation ausgerufen, um in der breiten Bevölkerung auf die erstaunlichen Leistungen unseres Gehirns und die Folgen seiner Schädigung aufmerksam zu machen, durch Vorträge, Diskussionen sowie durch kulturelle Events. Das neu gegründete Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« beteiligt sich in diesem Jahr erstmals als Veranstalter an der brainWEEK in Nürnberg. Dabei setzt »Kortizes« in Kooperation mit dem Nürnberger Planetarium auf das beliebte Format Science meets Comedy:

Am Donnerstag, 16. März ab 19.30 Uhr im Planetarium Nürnberg spricht der Nürnberger Klinik-Chef Prof. Dr. Dr. Günter Niklewski über Schräge Vögel, irre Typen, also Gehirnschäden und ihre Folgen, kabarettistisch flankiert von der oberpfälzer Unterhaltungskünstlerin Lizzy Aumeier.

Er: renommiert, seriös, kompetent. Sie: komisch, erotisch, göttlich. [Anmeldung über BZ/Planetarium, Restkarten vor Ort: 12€ / 9€ erm.]. Den Abschluss der brainWEEK bietet – weitaus ernsthafter – ein Forum heißer Debatten über Ethik, Medizin und Wissenschaft im Humanistischen Salon:

Am Sonntag, 19. März, ab 11 Uhr im Café PARKS im Nürnberger Stadtpark debattieren der Neurologe Prof. Dr. Frank Erbguth vom Nürnberger Klinikum und der Ethiker Prof. Dr. Dieter Birnbacher von der Uni Düsseldorf über ethisch brisante Themen. Unter den Stichworten Embryonenschutz, Organspende, Suizidbegleitung geht es um Entscheidungen über Leben und Tod. Auch in diesem Podiumsgespräch, moderiert von Helmut Fink, dreht sich um das Gehirn und darum, was aus dem Menschen wird, wenn es nicht mehr so funktioniert wie es soll. [Kartenverkauf vor Ort: 7€ / 5€ erm.]

Gehirne denken, Gehirne vernetzen sich:
lat.: cortices cogitant, cortices conjunguntur

Das Anfang 2017 ins Leben gerufene Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs »Kortizes« hat das Ziel, aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der interessierten Öffentlichkeit in einen für beide Seiten produktiven Austausch zu bringen. Kortizes – das sind die Gehirne der Menschen, die sich in diesem populärwissenschaftlichen Diskurs vernetzen.

Links zu Fotos und Ansprechpartnern: siehehe PDF der Pressemitteilung.

Pressespiegel

2019

2018

2017

Humanistischer Salon, 1. Staffel (Start im Herbst 2016, vor der Gründung der Kortizes gGmbH):

2016