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Humanistischer Salon: »Kasino der forschen Rede«

Erbgut nach Maß?
Die Genschere CRISPR/Cas, was sie kann und wie sie funktioniert

Vortrag und Diskussion mit Dr. Franz Klebl

Seit nunmehr fast vier Jahrzehnten ist es möglich in die Erbsubstanz einzugreifen und sie spezifisch zu verändern. Die fortschreitenden Verbesserungen der Methode haben zu einer wachsenden Erweiterung des Anwendungsbereichs – insbesondere in der Landwirtschaft und der Medizin – geführt, aber auch zu einer Reihe von Fragen zu Sicherheit und Ethik. Diese werden befeuert durch das erst kürzlich entwickelte Verfahren der Genschere CRISPR/Cas, die viel schneller und präziser arbeitet.

Die meist sehr kontrovers geführten Diskussionen beschränken sich fast immer auf die Auswirkungen des Einsatzes der Gentechnik und gehen auf die zu Grunde liegenden molekularen Prozesse nicht ein. Gerade deren Kenntnis trägt aber zu einer sachlichen und informierten Beurteilung dieser Methode wesentlich bei und ebenso zur Einschätzung des unlängst vom EuGH gefällten Urteils zur Einordung von CRISPR/Cas unter die Gentechnik-Richtlinie.

Eintritt: € 9,00 (ermäßigt: € 6,00; für Studierende) zzgl. Getränke und Verzehr. Nur Tageskasse, keine Voranmeldung. Die Zahl der Plätze ist begrenzt, Einlass in der Reihenfolge des Erscheinens. Warme und kalte Getränke, kleinere Snacks oder ein Frühstücksbuffet können vor Ort hinzugebucht werden.

Presseberichte und Rückblick

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Pressemitteilung Nr. 22/2018, 23.11.2018: Erbgut nach Maß? CRISPR/Cas! FAU-Biologe erklärt die »Gen-Schere«

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Pressespiegel 09.01.2019: CRISPR – Wo sind Tabus zu wahren und wo zu überwinden?; Quelle: Humanistischer Pressedienst hpd

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Pressespiegel 07.12.2018: Den Hunger effektiver bekämpfen – Molekularbiologe Franz Klebl klärt über die »Gen-Schere« auf; Quelle: Nürnberger Zeitung NZ, S. 12

Pressespiegel 07.12.2018: Vom Nutzen und Schaden der Gen-Schere – Molekularbiologe erklärt das Mini-Werkzeug CRISPR/Cas9 am Sonntag im Café Parks für den Laien; Quelle: Nürnberger Nachrichten NN/Nürnberger Zeitung NZ, S. 19 (Wohin in Nordbayern)

Freigeist (6) • Was ist die Genschere? • Hör-Kolumne von Helmut Fink

Helmut Fink im Gespräch mit dem Molekularbiologen und Kortizes-Kollegen Dr. Franz Klebl über die viel diskutierte, neue gentechnische Methode der „Genschere“. Welche natürlichen Prozesse macht sich die Wissenschaft dabei zu Nutze? Wofür steht die Abkürzung CRISPR/Cas? Und welche Anwendungen findet die Genschere in Tier- und Pflanzenzucht und der Medizin? Am Beispiel der Pflanzenzucht erklärt Franz Klebl Unterschiede zu den bisherigen gentechnischen Methoden sowie dem, was als klassische Zucht gilt. Kritisch besprochen wird in diesem Zusammenhang auch das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofes zur Genschere, bei dem entschieden wurde, dass die Methode als Gentechnik zu gelten hat und daher die mit ihrer Hilfe hergestellten Pflanzensorten streng reguliert werden müssen.