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Weltanschauungsdialog

Lasst uns reden!
Christliche und humanistische Positionen im Gespräch (Teil 6)

Mit Helmut Fink und Dr. Frank Vogelsang, Moderation: Irene Dänzer-Vanotti

Kann man über Gott etwas wissen? Bekenntnisse, Beweise, Widerlegungen

In unserer Zeit wirkt die Vorstellung befremdlich, dass man über Gott etwas wissen kann. Umstritten ist zunächst einmal, ob Gott überhaupt existiert. Doch auch von denjenigen, die die Existenz Gottes bejahen, wird ein großer Teil feste und verbindliche Aussagen über Gott ablehnen. Gott wird eher mit dem unmittelbaren persönlichen Erleben in Beziehung gesetzt als mit allgemeinen und verbindlichen Aussagen. Bekenntnisse zu Gott als Ausdruck einer persönlichen Verpflichtung mag es vielleicht geben, aber Beweise oder Widerlegungen? Doch hat sich diese Sicht erst in den letzten 200 Jahren im Zuge der europäischen Aufklärung durchgesetzt. Zuvor war es vor allem in den abrahamitischen Religionen selbstverständlich, dass nicht nur Aussagen über Gott möglich sind, sondern dass es darum geht, wahre von falschen Aussagen über Gott zu unterscheiden. Wenn es aber wahre und falsche Aussagen gibt, so liegt es auch nahe, Beweise oder Widerlegungen anzustreben. Gott wird dann zu einer Sache der religiös informierten Vernunft. In dieser Veranstaltung wollen wir uns der Frage nähern, was genau denn unter dem Wort »Gott« zu verstehen ist, ob Aussagen über Gott mit guten Gründen verteidigt oder auch widerlegt werden können.

19:00 Uhr
Begrüßung
Reinhard Wiesemann

Diskussion zu kontroversen Thesen
Dipl.-Phys. Helmut Fink, Akademie für säkularen Humanismus
Dr. Frank Vogelsang, Evangelische Akademie im Rheinland
Moderation: Irene Dänzer-Vanotti

Anschließend Diskussion mit dem Publikum

In Kooperation mit der Evangelischen Akademie im Rheinland

Anmeldung erforderlich (bis 14.09.2021) unter Tel. 0228 479898-­50 oder E-Mail anna.veerahoo@akademie.ekir.de

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