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In Kooperation mit der Giordano-Bruno-Stiftung gbs.

Der Reiz des Unmöglichen
Zauber­kunst als Mittel zum Forschungs­zweck

Vortrag von Prof. Dr. Christine Mohr

Der Mensch glaubt an alles Mögliche. Häufig diskutiert werden paranormale Phänomene, sowohl von jenen, die daran glauben, als auch von jenen, die diese anzweifeln. In der psychologischen Forschung wurden Merkmale beschrieben, die mit paranormalem Glauben assoziiert sind. Wir konnten z.B. zeigen, dass paranormaler Glaube mit einer ausgeprägten semantischen Assoziationsbereitschaft einhergeht. Diese und andere Studien können jedoch keine Ursachen-Wirkungs-Zusammenhänge aufzeigen. Eine solche Assoziationsbereitschaft mag paranormalen Glauben fördern, oder umgekehrt, paranormaler Glaube mag eine solche Assoziationsbereitschaft fördern.

Seit etwa fünf Jahren führen wir Studien durch, die Ursachen-Wirkungszusammenhänge untersuchen. In all diesen Studien steht ein an sich unmögliches Ereignis im Mittelpunkt. Dieses unmögliche Ereignis wurde von einem Zauberer in Szene gesetzt. Zuschauer erlebten zum Beispiel, wie ein »Medium« Kontakt mit einer toten Person aufnimmt, oder eine Person Handlungen durchschauen kann, weil sie die psychologischen Indikatoren einer anderen Person interpretiert (z.B. Körperhaltung, Gesichtsausdruck, Persönlichkeit). Wir untersuchen paranormalen Glauben vor und nach diesen Erlebnissen und befragen unsere Teilnehmer ebenso, wie sie das Erlebnis interpretieren und was sie fühlen. Die Ergebnisse dieser Studien werde ich in diesem Vortrag vorstellen.

Kurs-Nr. 00932

Anmeldung über Bildungszentrum Nürnberg; Eintritt: € 7,50 (ermäßigt: € 5,00; für Studierende und Kortizes-Förderkreis sowie Spektrum-Abonnenten und ZAC-Karten-Inhaber).

Presseberichte und Rückblick

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