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Humanistischer Salon: »Forum der heißen Debatten«

Entscheidungen über Leben und Tod
Embryonenschutz, Organspende, Suizidbegleitung

Podium und Diskussion mit Prof. Dr. Dieter Birnbacher und Prof. Dr. Frank Erbguth; Moderation: Helmut Fink, Klaviermusik: Claus Gebert

Die heikle Frage nach der Verfügung über das Leben stellt sich sowohl am Anfang als auch am Ende: Der Umgang mit embryonalen Stammzellen, Präimplantationsdiagnostik und Gentests an Ungeborenen einerseits sowie die Reichweite von Patientenverfügungen, Regelungen zur Organspende und die Sterbehilfedebatte andererseits offenbaren sehr unterschiedliche Wertvorstellungen und Interessen. Der Neurologe Frank Erbguth und der Ethiker Dieter Birnbacher kombinieren medizinisches Fachwissen und philosophische Prinzipien. Dabei wird Medizinethik konkret. Bilden Sie sich Ihre Meinung!

Eintritt: € 9,00 (ermäßigt: € 6,00; für Studierende) zzgl. Getränke und Verzehr. Nur Tageskasse, keine Voranmeldung. Die Zahl der Plätze ist begrenzt, Einlass in der Reihenfolge des Erscheinens. Warme und kalte Getränke, kleinere Snacks oder ein Frühstücksbuffet können vor Ort hinzugebucht werden.

Presseberichte und Rückblick

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Pressespiegel 05.04.2017: Vom Leben- und vom Sterben-Dürfen; Quelle: Humanistischer Pressedienst hpd

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Freigeist (14) • Grenzen des Lebensschutzes • Hör-Kolumne von Helmut Fink

Mit welcher Begründung wird Schwerkranken, die sich ein selbstbestimmtes Ende wünschen, der Zugang zu Medikamenten und medizinischer Fachkompetenz im Rahmen der Suizidbeihilfe verwehrt? Und wie wird gerechtfertigt, die Freiheit ungewollt Schwangerer einzuschränken, sich über die Möglichkeit eines Abbruchs zu informieren? Anhand dieser umstrittenen Restriktionen für die persönliche Autonomie beleuchtet Helmut Fink den Einfluss christlicher Moralvorstellungen auf die deutsche Gesetzgebung. Er stellt säkular-humanistische Kritik an überzogenen Lebensschutz-Forderungen vor und spricht sich dafür aus, die Interessen der Betroffenen stärker zu gewichten als religiöse Begründungen, denen der gesellschaftliche Rückhalt in einer pluralen Gesellschaft zunehmend abhanden kommt.