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»Schlussmachen, jetzt«
Die säkulare Buskampagne

Vor 10 Jahren stand unsere säkulare Buskampagne unter dem Motto »Gottlos glücklich«. Wir fuhren mit dem Bus durch die Republik, um darauf hinzuweisen, dass viele Millionen Menschen in Deutschland ein freies, sinnerfülltes Leben führen, ohne auf religiöse Vorstellungen zurückzugreifen. Unsere Botschaft, dass in diesem Land mehr konfessions­freie Menschen als Katholiken oder Protestanten leben, ist inzwischen in der Gesellschaft angekommen.

An den politischen Verhältnissen hat sich in den letzten zehn Jahren jedoch kaum etwas geändert. Denn noch immer finanziert der deutsche Staat die Kirchen mit Milliarden­beträgen. Und noch immer schränken religiös beeinflusste Gesetze die Freiheiten der Bürgerinnen und Bürger von der Wiege bis zur Bahre ein. Deshalb steht die säkulare Buskampagne 2019 unter dem Motto »Schlussmachen jetzt!«: Wir fordern die konsequente Trennung von Staat und Religion sowie die strikte Beachtung des Verfassungsgebotes der weltanschaulichen Neutralität des Staates!

Wir erheben diese Forderungen ganz bewusst vor dem Hintergrund, dass der demo­kratische Rechtsstaat 2019 zwei große Verfassungsjubiläen feiern kann: 70 Jahre Grund­gesetz und 100 Jahre Weimarer Verfassung. Denn 70 bzw. 100 Jahre Verfassungsbruch sind mehr als genug: Es ist an der Zeit, die »Kirchenrepublik Deutschland« hinter uns zu lassen. Die deutsche Politik, die noch immer in einer christlichen Filterblase gefangen ist, fordern wir mit allem Nachdruck dazu auf, die verfassungswidrige Diskriminierung religionsfreier Menschen zu beenden.

Worum geht’s? Wir fordern die konsequente Trennung von Staat und Religion sowie die strikte Beachtung des Verfassungs­gebotes der welt­anschaulichen Neutralität des Staates! Es muss endlich Schluss damit sein, …

  • dass Bischofsgehälter aus dem allgemeinen Steuertopf bezahlt werden,
  • dass die Kirchen das allgemeine Arbeitsrecht unterlaufen können,
  • dass katholische Missbrauchstäter der Strafverfolgung entgehen,
  • dass schwerstkranken Menschen das Recht verwehrt wird, selbstbestimmt zu sterben,
  • oder dass Frauen Zwangsberatungen über sich ergehen lassen müssen, wenn sie sich für einen Schwanger­schaftsabbruch entscheiden!

Am Sonntag, 19. Mai kommt die bundes­weite säkulare Buskampagne in die Region Nürnberg. Aktuelle Informationen im Internet unter www.schlussmachen.jetzt. Bevor der Bus gegen 15:00 Uhr in Nürnberg ankommt, macht er um 14:00 Uhr Station in Erlangen und um 14:30 Uhr in Fürth. Wer von Erlangen oder Fürth aus mitfahren möchte, sollte sich bis zum 18. Mai anmelden unter buskampagne@bfg-bayern.de. (Leider keine Rückfahrt möglich.) Halt in Erlangen: Rathausplatz, Abfahrt: 14:00 Uhr (Zustieg möglich*); Halt in Fürth: Bahnhofsplatz (West), Abfahrt: 14:30 Uhr (Zustieg möglich*) Halt in Nürnberg: Königstr. 56, ca. 15:00 bis 18:00 Uhr, Stadtrundfahrt: ca. 16:00 Uhr (etwa 1 Stunde). * Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Samstag, 18. Mai unter buskampagne@bfg-bayern.de

Presseberichte und Rückblick

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Pressemitteilung Nr. 13/2019, 03.05.2019: Tagebuch einer »Abtreibungsärztin« – Kristina Hänel im Rahmen der bundesweiten Buskampagne zu Gast in Nürnberg

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Pressespiegel 18.05.2019: Säkulare Bustour; Quelle: Nürnberger Nachrichten NN, S. 12