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Stimulierte Kommunikation
Verbesserung sprachlicher Fähigkeiten durch Neurostimulation?

Vortrag von PD Dr. Gesa Hartwigsen

Elektrische Stimulationsversuche des menschlichen Gehirns datieren lange zurück. Bereits im 19. Jahrhundert wurde die elektrische Stimulation der Kopfoberfläche zur Behandlung verschiedener psychiatrischer Erkrankungen wie der Depression eingesetzt. Fast 140 Jahre später wird die nicht-invasive Hirnstimulation zu Forschungszwecken eingesetzt, um die neurobiologischen Grundlagen motorischer und kognitiver Hirnfunktionen zu entschlüsseln. In diesem Vortrag sollen aktuelle Erkenntnisse aus Neurostimulationsstudien im Sprachbereich diskutiert werden. Sprachverständnis und Sprachproduktion sind zentrale Fähigkeiten der menschlichen Kommunikation. Diese Fähigkeiten sind im menschlichen Gehirn in großangelegten Netzwerken organisiert, deren Beitrag und Anpassungsfähigkeit (Neuroplastizität) sich durch Neurostimulation modulieren und erforschen lässt. Kann die Neurostimulation unsere kommunikativen Fähigkeiten verbessern? Basierend auf aktuellen Studien zum Wortlernen bei gesunden Probanden und Patienten mit Sprachstörungen nach Hirnläsionen werden diese und andere Fragen zur Stimulation von Sprachnetzwerken diskutiert.

Bildquelle: Wikimedia Commons/Baburov

In Kooperation mit den Museum für Kommunikation Nürnberg

Kurs-Nr. 00922.

Gesamtreihe buchbar unter Kurs-Nr. 00920.

Anmeldung über Bildungszentrum Nürnberg; Eintritt: € 8,00 (ermäßigt: € 5,50; für Studierende und Kortizes-Förderkreis). Faltblätter und Broschüren zu den Veranstaltungen finden Sie hier als PDF zum Herunterladen.

Presseberichte und Rückblick

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Vortragsfolien: »Stimulierte Kommunikation – Verbesserung sprachlicher Fähigkeiten durch Neuro­stimulation?«

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Pressespiegel 04.02.2020: Vortrag und Diskussion »Hirn kommt auf Trab«; Quelle: Nürnberger Nachrichten NN / Nürnberger Zeitung NZ, S. 8 (Wohin in Nordbayern)