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Symposium 2018:

Was hält uns jung?
Neuronale Perspektiven für den Umgang mit Neuem

Man sei so alt wie man sich fühlt, heißt es. Aber neben dem Gefühl gibt es auch Fakten. Alterungsprozesse unterliegen biologischen und psychologischen Gesetzen. Lernvorgänge unterscheiden sich zwischen früher Kindheit und hohem Alter, Wahrnehmung und Urteilsbildung verschieben sich im Lebenslauf. Die Plastizität des Gehirns verbindet die Generationen.

Aktuelle Erkenntnisse aus Neurowissenschaften, Medizin, Entwicklungspsychologie und weiteren Forschungsfeldern tragen zu unserem Selbstverständnis als aufgeschlossene Individuen bei. Auch die philosophische Ideengeschichte und der gesellschaftliche Wandel beeinflussen Wege und Irrwege zwischen Jugendwahn und Altersangst.

Die Weltoffenheit des Menschen ist Chance und Aufgabe zugleich. Dies gilt evolutionär wie biographisch, für die Menschheit als ganzes ebenso wie für jede/n Einzelne/n. Wie also meistert unser Gehirn den Umgang mit Neuem? Experten erläutern die Beiträge der Fachwissenschaften. Bleiben Sie neugierig und diskutieren Sie mit!

Programm

Freitag,
13. April 2018
17.00–19.00Empfang, Öffnung des Tagungsbüros
19.00–21.00Dr. Henning Beck
Biologie des Geistesblitzes
Wie wir auf neue Ideen kommen und neugierig bleiben
Samstag,
14. April 2018
08.30–09.00Empfang, Öffnung des Tagungsbüros
09.00–09.45PD Dr. Eva-Maria Albers
Was hält Neuronen fit?
Kommunikation zwischen Hirnzellen
09.45–10.30Prof. Dr. Annette Baudisch
Warum altern wir?
Neue Einsichten aus der Evolutionsbiologie
10.30–11.00Pause
11.00–12.30Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer
Was hält uns jung? Gemeinschaft!
… denn Einsamkeit schmerzt, steckt an und bringt uns um
12.30–14.30Mittagspause
14.30–15.15Prof. Dr. Eckart Altenmüller
Musizieren und Tanzen als Hirnjogging: Was ist dran?
Hirnplastizität und Ästhetische Erziehung
15.15–16.00PD Dr. Sabine Müller
Neurochirurgie gegen Alzheimer?
Experimente mit Tiefer Hirnstimulation
16.00–16.30Pause
16.30–17.15Dr. Anna Kornadt
Altern ist (auch) Ansichtssache
Wie Vorstellungen vom Alter unsere Entwicklung beeinflussen
17.15–18.00Prof. Dr. Harald Seubert
Die Neugier und das gute Leben
Perspektiven humanistischer Philosophie
ab 18.00Gespräche zwischen Jung und Alt
Zwangloser Austausch bei Wein und Musik
Am Flügel: Claus Gebert, an der Klarinette: Rebecca Trescher
Sonntag,
15. April 2018
08.30–09.00Empfang, Öffnung des Tagungsbüros
09.00–09.45Prof. Dr. Martin Korte
Jung im Kopf
Erstaunliche Einsichten der Gehirnforschung in das Älterwerden
09.45–10.30Dr. Martina Schmidhuber
Forever Young?
Über die Vor- und Nachteile des Alters aus philosophischer Sicht
10.30–11.00Pause
11.00–11.45Prof. Dr. Rolf Oerter
Wie der Umgang mit Neuem glückt
Menschsein als Zusammenspiel von Evolution, Kultur und Persönlichkeit
11.45–13.00Podiumsdiskussion
Natürlich altern
Perspektiven jenseits von Jugendwahn und Altersangst
Auf dem Podium: Annette Baudisch, Rolf Oerter, Martina Schmidhuber, Harald Seubert
Moderation: Helmut Fink
13.00Ende

Presseberichte und Rückblick

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Pressespiegel 23.02.2018: »Was hält uns jung?«; Quelle: Humanistischer Pressedienst hpd

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Pressespiegel 15.04.2018: Frankenschau (BR-Mediathek) (23:40-24:37); Youtube: 2:27-3:23; Quelle: Bayerischer Rundfunk

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Pressespiegel 09.05.2018: Von Zellfürsorge bis zu musizierenden Gehirnen; Kortizes Symposium 2018; Quelle: Humanistischer Pressedienst hpd

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