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Humanistischer Salon: »Forum der heißen Debatten«

Zwischen »Biologismus« und »Gender-Wahn«?
Geschlechterverhältnisse zwischen biologischer und sozialer Identität

Podium und Diskussion mit Prof. Dr. Susanne Bruckmüller und Prof. Dr. Eckart Voland

Wissenschaftliche Fragen zu Geschlecht und Gender erscheinen oft untrennbar mit politischen Fragen verknüpft. Denn Konservative begrüßen biologische Erklärungen für die Verhaltensunterschiede zwischen Männern und Frauen oft als Bestätigung ihres Weltbildes. Und Progressive sehen sozialwissenschaftliche Erklärungen für Geschlechtsunterschiede gern als Beweis für die Veränderbarkeit gesellschaftlicher Verhältnisse.

Diese politische Polarisierung belastet das Verhältnis der betroffenen Disziplinen aus den Bio- und Sozialwissenschaften und macht die Diskussion über Fächergrenzen hinweg schwierig. Kann Verständigung und Austausch dennoch gelingen? Oder ist ein Konflikt der Erklärungsansätze unvermeidlich? An diesem Termin diskutieren eine Sozialpsychologin und ein Soziobiologe über die Blickwinkel ihrer beiden Forschungsrichtungen auf Unterschiede zwischen Frauen und Männern.

Eintritt: € 9,00 (ermäßigt: € 6,00; für Studierende) zzgl. Getränke und Verzehr. Nur Tageskasse, keine Voranmeldung. Die Zahl der Plätze ist begrenzt, Einlass in der Reihenfolge des Erscheinens. Warme und kalte Getränke, kleinere Snacks oder ein Frühstücksbuffet können vor Ort hinzugebucht werden.

Presseberichte und Rückblick

Wegen der kurzfristigen krankheitsbedingten Absage von Frau Prof. Bruckmüller fand die Diskussion auf dem Podium am 21.01.2018 mit der Journalistin und Bloggerin Brynja Adam-Radmanic statt.

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Pressemitteilung Nr. 02/2018, 12.01.2018: Zwischen »Biologismus« und »Gender-Wahn«? Sozialpsychologin und Soziobiologe über Geschlechterrollen

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Pressespiegel 15.01.2018: Humanistischer Salon – Zwischen »Biologismus« und »Gender-Wahn«? Quelle: Radio Z

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Pressespiegel 05.02.2018: Geschlecht zwischen Biologie und Kultur; Quelle: Humanistischer Pressedienst hpd

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Freigeist (18) • Quantentheorie und Weltbild • Hör-Kolumne von Helmut Fink

Die quantenmechanische Beschreibung der Welt im Kleinsten unterscheidet
sich radikal von der Beschreibung der uns bekannten Umgebung durch die
klassische Physik. Worin bestehen diese Unterschiede? Und für welche Probleme
und Anwendungen sind sie relevant? In Einstimmung auf das Physik-Symposium,
das vom 20. bis zum 22. September in Nürnberg stattfindet und bei dem Kortizes
Mitorganisator ist, gibt Helmut Fink in dieser Folge seiner Hör-Kolumne einen
Einblick in die Quantentheorie und die Bedeutung der modernen Physik für
unser Weltbild. So geht es etwa um die unverzichtbare Rolle des mathematischen
Formalismus und um die Herausforderung, das mathematisch Beschreibbare und
Vorhersagbare in Vorstellungen physikalischer Realität zu übersetzen. Dabei stellt
Fink auch umstrittene Fragen des Forschungsfeldes vor, wie das sogenannte
Messproblem der Quantenmechanik, und die verschiedenen Lager des
Interpretationsstreits, der sich daran entzündete.